(Symbolbild)

© APA/LUKAS HUTER

Chronik Oberösterreich
12/03/2020

Polizei OÖ überführte rumänische Diebe

Mindestens 20-köpfige Bande europaweit aktiv. Neun Mitglieder festgenommen. Diebesgut großteils sichergestellt.

Die Polizei Oberösterreich hat in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Tschechien, Deutschland, Rumänien, Belgien und Norwegen eine rumänische Diebesbande überführt, die unzählige Geländefahrzeuge gestohlen haben soll. Mindestens 20 Mitglieder dürfte die Bande zählen, neun wurden bereits quer durch Europa festgenommen. Das Diebesgut wurde großteils sichergestellt, teilte die Polizei mit.

Bereits im Juni 2019 brachen nachts mehrere Unbekannte in das Firmenareal eines Sportfahrzeugunternehmens im Bezirk Urfahr-Umgebung ein und schoben sieben hochwertige Quads für den Abtransport zu einem Feldweg. Der Besitzer des Unternehmens bemerkte den Einbruch jedoch, gemeinsam mit seiner Frau und seinem Bruder vereitelten sie den Diebstahl.

Die Frau verfolgte mit dem Wagen einen Täter und entdeckte in der Nähe der Firma ein abgestelltes rumänisches Fahrzeug. Daneben standen die sieben gestohlenen Fahrzeuge. Die Fahndung nach den Flüchtigen wurde dann auch auf Tschechien ausgedehnt.

Im Visier der Ermittler

Sechs Verdächtige gerieten so ins Visier der Ermittlungen. Wie sich herausstellte sind sie wohl Mitglieder einer deutlich größeren Bande, auf deren Konto noch weitere Beutezüge in Europa gehen. So soll sie im August und September des Vorjahres in Deutschland mehrere Quads gestohlen haben, im Oktober in Schweden und im November in Belgien. Diebesgut wurde in Norwegen und Ungarn sichergestellt.

Heuer im September wurden dann nach einem neuerlichen Einbruch drei Verdächtige geschnappt, darunter auch ein 30-Jähriger, der bei dem Raub im Bezirk Urfahr-Umgebung dabei war. Wenige Wochen später erwischte die burgenländische Autobahnpolizei bei einer Kontrolle einen 36-Jährigen, er sitzt in Linz in U-Haft.

Am 19. November wurde schließlich der 27-jährige Haupttäter von der rumänischen Polizei in dessen Heimatland festgenommen. Noch sind die Ermittlungen nicht abgeschlossen, nach Verdächtigen wird noch gefahndet.

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