Erster Prozesstag um versuchten Mord oder blutige Abreibung

Erster Prozesstag um versuchten Mord oder blutige Abreibung
Schwurgericht wird am 12. Dezember weitergeführt. Tschetschenischer Dolmetscher kannte Angeklagten. Richterin stellte ihn frei.

Heute müssen sich zwei tschetschenische Männer am Landesgericht Linz vor einem Geschworenensenat verantworten. Die Anklage lautet versuchter Mord, Widerstand gegen die Staatsgewalt und schwere Körperverletzung

Der 32-jährige Hauptangeklagte gibt sich entspannt und selbstbewusst. Vor der Verhandlung lächelt er und spricht ungezwungen mit den Justizbeamten. Und dass trotz der schweren Anschuldigungen.

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Zur Vorgeschichte: Am 8. März fuhren zwei Nachbarn gemeinsam mit dem Auto von Linz nach Haid. Was dann in der Autowerkstatt passierte, wurde von den Überwachungskameras aufgezeichnet. Ein 43-jähriger Mann, ebenfalls ein Tschetschene, wurde nach einer Rauferei mit Schnitt- und Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Doch war es versuchter Mord oder schwere Körperverletzung? Diese Frage stellt sich am Mittwoch am Landesgericht Linz den Geschworenen.

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