Drogenhandel in Linz: Polizei zerschlägt Ring um Kremplstraße
In Linz gab es eine Schwerpunktaktion gegen Drogenhandel (Symboldbild)
Nach einer seit September des Vorjahres laufenden Schwerpunktaktion am Linzer Drogen-Hotspot Kremplstraße hat die Polizei am Freitag Bilanz gezogen: 85 Personen wurden festgenommen, gegen zehn weitere bestehen Festnahmeanordnungen der Staatsanwaltschaft Linz.
Insgesamt gehen die Ermittler davon aus, dass dort mit Drogenhandel Erlöse im siebenstelligen Bereich erwirtschaftet worden sind.
Sichergestellt wurden:
- 3,4 Kilogramm Cannabiskraut
- 400 Gramm Kokain
- 200 Gramm Heroin
- 65.000 Euro Bargeld
- 49 Handys
- mehrere Laptops und Tablets
- ein Auto
- Ausweise,
- Wertgegenstände
- diverses Diebesgut wie Fahrräder, E-Scooter, Notebooks.
Es ging auch um Geldwäsche
Neben Drogendelikten wurden acht Fälle von Geldwäscherei, zwei Raube, ein Fall von Widerstand gegen die Staatsgewalt, drei gefährliche Drohungen, eine Körperverletzung, acht Einbrüche und drei Urkundenunterdrückungen festgestellt.
In der Kremplstraße war seit langem eine Häufung von Drogenhandel, aber auch anderer Kriminalität zu verzeichnen.
Ziel der Aktion war es, die "gewachsenen Strukturen nachhaltig zu zerschlagen und die Sicherheit im betroffenen Stadtgebiet spürbar zu erhöhen", das sei gelungen, hieß es in einer Pressekonferenz. Landespolizeidirektor Andreas Pilsl lobte "einen großen Schlag gegen die organisierte Drogenkriminalität in Linz".
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