Kein neues Hotel in Hallstatt: Gericht entscheidet gegen Bau
Das ehemalige Salzamt im weltberühmten und vielbesuchten Hallstatt hätte ein Hotel mit 204 Betten werden sollen. Es ist fast zwölf Jahre her, dass die Pläne für diesen Bau geschmiedet wurden - nun erteilte das Landesverwaltungsgericht dem Projekt aber eine Absage. Es würde nämlich das Landschaftsbild zerstören, so die Erklärung.
Die Bezirksbehörde hatte zuvor bereits einen negativen Bescheid gegen den Bau ausgestellt, woraufhin die Investoren eine Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht einbrachten. Der Bau würde das Landschaftsbild laut des Entscheids aber zu sehr schädigen - konkret geht es um eine unbebaute Wiese, die dadurch verdeckt werden würde. Abgesehen davon würde sich der sechs Stöcke hohe Bau nicht ins Bild der Gemeinde einfügen, die zum UNESCO-Welterbe gehört.
Die Investoren hätte nun nur mehr die Möglichkeit, ein kleineres Hotel zu bauen, das mehr Übernachtungsgäste in den von Tagestouristen geprägten Ort bringen würde.
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