Kaineder präsentierte die Plakatkampagne.

© Grüne OÖ

Chronik Oberösterreich
08/10/2021

Grüne setzen bei OÖ-Wahlen voll auf die Klimakarte

Die ÖVP tritt als einzige Partei in allen 438 Gemeinden Oberösterreichs an.

von Petra Stacher

Ein Wald, der in Flammen aufgeht, davor die Botschaft: „Klima oder Chaos – Du hast die Wahl“ – die Grünen starten mit durchaus starken Bildern in den Wahlkampf. Am Dienstag präsentierten sie die Sujets ihrer ersten „Plakatwelle“.

„Teile der Welt brennen, der Polarkreis taut, deutsche Landstriche versinken in den Fluten, nahe Oberösterreich wüten Tornados und auf das Land donnert tennisballgroßer Hagel. Wir erleben zweifellos die Folgen des Klimawandels. Unser Sujet ist zugegeben drastisch. Aber wir wollen aufrütteln“, sagt Spitzenkandidat und Klimalandesrat Stefan Kaineder. Zugegebenermaßen gibt es jedoch auch noch andere Sujets, etwa ein Mann mit einem Kind. Dazu die Worte: „Grünland retten mit dir“.

Zusammengefasst: Die Grünen spielen klar ihre Klimakarte aus.

Prominente Hilfe

Unterstützung von bekannten Parteikollegen ist derweil jedoch nicht in Sicht. So ist weder ein Vizekanzler Werner Kogler noch Ex-Gesundheitsminister – und Kaineders Vorgänger – Rudolf Anschober auf den Plakaten zu sehen. „Anschobers Gesundheit geht vor. Von unserer Seite folgten deshalb noch keine Anfragen“, so die oö. Grünen.

Ganz im Gegensatz zu den Neos, wo Spitzenkandidat Felix Eypeltauer auf einigen der kürzlich vorgestellten Plakat-Sujets mit Parteiobfrau Beate Meinl-Reisinger abgelichtet ist. Die Neos waren nach der FPÖ, die zweiten, die mit einer Plakatoffensive in den Wahlkampf starteten. Fehlen also noch SPÖ und ÖVP.

Erstere stellt ihre Sujets heute, Mittwoch, im Zuge einer Wanderung vor, zweitere lässt sich noch mehr Zeit. Erst im September wird die ÖVP ihre Wahlkampagne starten.

Dafür präsentierte sie – nachdem Dienstagmittag die Frist zur Einbringung der Wahlvorschläge bei der Landeswahlbehörde geendet hat – ihre „Liste Landeshauptmann Thomas Stelzer - OÖVP“. Laut dieser werden insgesamt 15.873 Kandidaten für den Gemeinderat und Landtag antreten. „Als einzige Partei stellen wir in jeder einzelnen der 438 Gemeinden Kandidaten“, sagt Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer.

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