Feuerwehrmann bei Übung auf Donau verletzt
Die Feuerwehr konnte den Mann befreien. (Symbolbild)
Zusammenfassung
- Ein 43-jähriger Feuerwehrmann aus Oberösterreich wurde bei einer deutsch-österreichischen Ölwehrübung auf der Donau schwer verletzt.
- Der Mann wurde von einer zurückschnellenden Seilwinde am Oberkörper getroffen, nachdem ein Verbindungsseil gerissen war.
- Die Übung wurde abgebrochen, der Verletzte per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht und befindet sich auf dem Weg der Besserung.
Ein 43-jähriger Feuerwehrmann aus Oberösterreich ist am Samstag bei einer grenzüberschreitenden Übung mit deutschen Kollegen auf der Donau schwer verletzt worden. Die Ölwehrübung mit rund 100 Einsatzkräften umliegender Feuerwehren fand im Bereich des Wasserkraftwerks Jochenstein (Landkreis Passau) statt.
Ziel war es, eine schwimmende Ölsperre von österreichischer Seite (Bezirk Schärding) in die Flussmitte zu ziehen, berichtete die Polizei Passau.
Der 43-Jährige bediente dazu eine benzinbetriebene Seilwinde. Dabei riss ein Verbindungsseil und die zurückschnellende Winde traf den Feuerwehrmann am Oberkörper.
Er wurde mit schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Passau geflogen. Die Übung wurde nach dem Unfall abgebrochen.
Verletzter auf dem Weg der Besserung
Laut Polizei befindet sich der Mann inzwischen auf dem Weg der Besserung.
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