Festnahme nach Crash in OÖ: Pkw-Insassen stritten, wer gefahren sei

Zwei Polizisten stehen vor einem Polizeiauto mit blau-roter Motorhaube und dem Schriftzug „Polizei“.
Junger Ägypter konnte nach Unfall keine Aufenthaltsgenehmigung vorweisen.

Der Unfall mit einem Pkw-Transportanhänger auf der Westautobahn zwischen Haid und Linz endete letztendlich mit einer Festnahme. Stutzig wurden die Beamten der Autobahnpolizei Haid bereits beim Eintreffen am Unfallort, als die beiden anwesenden Fahrzeuginsassen darüber stritten, wer mit dem Unfallfahrzeug gefahren ist. 

Die Autobahnpolizei Haid wurde Donnerstag gegen 11.25 Uhr über einen Verkehrsunfall mit Sachschaden auf der A1 Westautobahn Richtung Wien informiert. Beim Eintreffen der Streife befand sich ein Pkw-Transportanhänger samt geladenem Pkw auf der Seite liegend quer zur Fahrbahn. Ein 23-jähriger Ägypter und ein 47-jähriger Libanese befanden sich unverletzt neben dem Unfallwrack.

Bei der Unfallaufnahme begannen die zusätzlichen Schwierigkeiten. Zuerst wurde angegeben, dass der Ägypter das Fahrzeug gelenkt hatte. Bei den weiteren Erhebungen beschuldigten sich beide, dass jeweils der andere gefahren sei.

Unrechtmäßiger Aufenthalt

Bei der weiteren Kontrolle wurde bei dem 23-Jährigen außerdem festgestellt, dass er sich nicht rechtmäßig in Österreich aufhält. Daraufhin wurde er festgenommen und in Wels der Fremdenpolizei übergeben.

Da sich beide Personen gegenseitig beschuldigten, das Fahrzeug gelenkt zu haben, werden beide angezeigt, berichtete die Landespolizeidirektion OÖ.

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