Eis brach durch: Zwei Frauen mit Hubschrauber aus Irrsee gerettet

Zugefrorener See (Symbolbild).
Zwei Frauen waren auf dem dünnen Eis eingebrochen. Rettung war nur aus der Luft möglich.

Das hätte ins Auge gehen können. Die Polizei war am Mittwoch Nachmittag, kurz vor 16 Uhr zum Irrsee (OÖ) alarmiert worden, weil zwei Personen im Eis eingebrochen waren.

Eine Frau waren rund 200 Meter vom Ufer entfernt in den See eingebrochen, ihre Begleiterin konnte sich noch auf dem Eis halten und winkte den Einsatzkräften aus der Ferne. 

Die in den See eingebrochenen Frau versuchte verzweifelt, wieder auf das Eis und an Land zu gelangen. Ohne Erfolg. Und auch der Versuch der beiden Polizisten, mit einem Rettungsboard zur Unfallstelle zu gelangen, war nicht von Erfolg gekrönt. 

Polizist brach bei Rettungsversuch ein

Im Gegenteil: Einer der Polizisten brach selber durch das Eis, konnte sich aber wieder mit Hilfe seines Kollegen retten. 

Unterdessen waren auch die Wasserrettung und die Feuerwehr an der Unfallstelle des Irrsees eingelangt. Aber die Eisschicht war zwar zu dünn, um Personen zu tragen, aber dick genug, um die Fahrt eines Rettungsbootes zu verunmöglichen. 

Also musste der Hubschrauber ran, der aufgrund der prekären Lage der Frau schon alarmiert worden war. Die Crew des Rettungshubschraubers konnte die beiden Frauen aus dem See retten. 

Stark unterkühlt gerettet

Die 56-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck, die längere Zeit im eiskalten Wasser ausharren musste, wurde mit einer starken Unterkühlung mit dem Rettungshubschrauber in das LKH Salzburg geflogen, die 49-Jährige, die ebenfalls aus dem Bezirk Vöcklabruck stammt, wurde mit dem Rettungswagen in das LKH Salzburg gebracht.

Bei dem Einsatz waren rund zehn Personen der Rettung, ein Notarzt, 15 Personen der Wasserrettung, über 30 Personen der Feuerwehr und vier Polizeibeamte beteiligt.

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