Radunfälle in OÖ: Mädchen (10) und E-Biker schwer verletzt

Drei teils schwere Radunfälle in OÖ: Ein Teenager auf dem E-Bike angefahren, ein Mädchen schwer gestürzt – und eine Lenkerin ohne Führerschein.
Ein Rettungswagen des Österreichischen Roten Kreuzes mit geöffnetem Heck steht im Freien.

Eine junge Radlerin und zwei E-Bike-Fahrer sind Sonntag und Montagfrüh bei Unfällen in Oberösterreich verletzt worden. 

Eine 57-Jährige dürfte Montagfrüh in Laakirchen (Bezirk Gmunden) beim Linksabbiegen einen 18-Jährigen auf seinem E-Bike übersehen und ihn mit ihrem Transporter angefahren haben. Gemeinsam mit zwei Ersthelfern kümmerte sich die Frau um den Verletzten, bis die Rettung eintraf und ihn ins Krankenhaus brachte, berichtete die Polizei.

Eine Zehnjährige verlor Sonntagabend auf einer abschüssigen Straße in Eggerding (Bezirk Schärding) die Kontrolle über ihr Fahrrad, wurde immer schneller, das Rad begann zu schlingern und das Mädchen stürzte schließlich mit dem Kopf gegen einen Randstein. Trotz Helm zog es sich schwere Verletzungen zu. Die 31-jährige Mutter fuhr hinter dem Kind. Die Zehnjährige wurde ins Krankenhaus nach Linz geflogen.

Frau hatte keinen Führerschein

Eine 75-jährige Autolenkerin war Sonntagabend auf der Frauenwaldstraße Richtung Pfarrkirchen im Mühlkreis (Bezirk Rohrbach) hinter einem 68-jährigen E-Biker unterwegs. Sie touchierte mit der rechten Frontseite des Wagens das Hinterrad des Bikes, der Mann stürzte auf die Fahrbahn, das E-Bike wurde in den angrenzenden Wald geschleudert. Der 68-Jährige wurde ins Spital nach Linz geflogen.

Die Polizisten stellten fest, dass die 75-Jährige keinen Führerschein hatte.

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