Neue Ybbs-Ausstellung: Warum Flusslandschaften den Menschen guttun
Die gerettete Ybbsäsche ist eines der Maskottchen der neuen Ausstellung über den Naturraum der Ybbs.
Fragen, warum sich der Mensch in der Natur und in Wassernähe so wohl fühlt, warum das Geräusch von Wasser so entspannend ist und noch viele weitere Rätsel versucht die neue Ausstellung im Schloss Ulmerfeld über den Naturraum der Ybbs zu lösen und zu erklären.
Die Ausstellung "Am Fluss – Die Ybbs als Lebensader und Kraftquelle" wurde am Wochenende eröffnet. Sie lädt ein, die Ybbs aus neuen Perspektiven zu entdecken. Vom Ursprung in den Ybbstaler Alpen bis zur Mündung in die Donau erzählt die Ybbs von Naturräumen voller Leben: von Auwäldern und Schotterbänken, von Eisvogel und Äsche, von der geheimnisvollen Forstheide mit ihren eiszeitlichen Böden.
Mentale Ebene
Eine eigene Ebene widmet sich der wissenschaftlich belegten Wirkung der Natur auf das mentale Wohlbefinden der Menschen. Zugleich zeigt die Ausstellung den Wandel der Region: vom einstigen Arbeitsort der Flößer und Müller zum heutigen Naherholungsgebiet für Radfahrer, Paddler oder Wanderer.
Eröffnungsgäste: Bürgermeister Haberhauer (l.) mit Abgeordneten-Riege und Landesrat Kasser (M.) sowie Moststraßenobfrau Hinterholzer.
Förderung des Landes
Konzipiert wurde die gesamte Ausstellung von Roman Dachsberger aus dem NÖ Schallaburg-Team.
Die Stadt investiert rund 365.000 Euro in das Projekt, das bis zu 50 Prozent vom Land NÖ gefördert wird. Seit über 50 Jahren ist das Schloss im Besitz der Stadtgemeinde. Mit den Investitionen wurde das Schloss auch als Veranstaltungsort aufgewertet und besser bespielbar gemacht.
Die Ausstellung ist eines von sieben Umfeldprojekten der Landesausstellung, die am 28. März in Mauer eröffnet wird. Als Eröffnungsgäste durfte Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer den Ybbstaler Landesrat Anton Kasser, Moststraßenobfrau Michaela Hinterholzer und eine Reihe von Abgeordneten sowie zahlreiche andere Interessierte begrüßen.
Öffnungsmodus
Die Ausstellung ist ab 28. März für Gruppen buchbar. Das Angebot kann ab sofort unter gruppenreisen.mostviertel.at angefragt werden. Ohne Buchung bzw. vorherige Anmeldung ist die Schau am 21. März, 18. April und 23. Mai jeweils von 14 bis 16 Uhr frei zugänglich. Ebenso im Zeitraum von 7. Juli 2026 bis 23. August im Rahmen der Fotoausstellung von Dieter Bornemann.
Im Anschluss an die Führungen laden Natur-Workshops zur Vertiefung und zum Verweilen ein.
Kommentare