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Polizei stoppt 180-km/h-Raser nach Verfolgungsjagd bei Baden

Ein Mann ohne Führerschein flüchtete mit 180 km/h im Ortsgebiet vor der Polizei und überholte waghalsig. Erst ein technisches Gebrechen stoppte ihn.
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Ein 30-jähriger Mann aus dem Bezirk Wiener Neustadt wurde nach einer rasanten Verfolgungsjagd durch Eggendorf festgenommen.

Als er am Dienstagnachmittag bei seiner Fahrt Richtung Eggendorf die Polizei bemerkte, beschleunigte er sein Fahrzeug und flüchtete mit mehr als 180 km/h durch das Ortsgebiet von Eggendorf und weiter auf der B17 Richtung Baden.

Gefährliche Fahrmanöver und fehlende Lenkberechtigung

Wie die Polizei berichtet, setzte der Lenker trotz Gegenverkehrs zu mehreren waghalsigen Überholmanövern an, etwa 30 Fahrzeuge zwang er dabei zum Abbremsen und Ausweichen. Erst ein technisches Gebrechen brachte den Fahrer dazu, zu verlangsamen, woraufhin die Polizei ihn anhalten konnte. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung ist. Das Fahrzeug wurde vorläufig beschlagnahmt.

Der Festgenommene wird zudem verdächtigt, bereits am 19. April in Ebenfurth auf eine Polizistin zugefahren zu sein, um sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Die Beamtin musste zurückweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Es wird vermutet, dass er dabei ein gefälschtes türkisches Kfz-Kennzeichen verwendet hat, das bei der aktuellen Festnahme im Kofferraum gefunden und sichergestellt wurde.

30-Jähriger wurde in Justizanstalt gebracht

Während der Mann zum aktuellen Vorfall teilweise geständig ist, bestreitet er die früheren Vorwürfe. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt wurde er in die Justizanstalt eingeliefert und wird zusätzlich wegen Verwaltungsübertretungen angezeigt.

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