Bahn-Häuschen gesprengt: Straßensperre zwischen Platt und Guntersdorf
Kurz vorm Jahreswechsel wurde das Sicherheitshäuschen beim Bahnübergang Richtung Platt gesprengt. Die Straße ist seitdem gesperrt.
Die Gemeinde Zellerndorf (Bezirk Hollabrunn) informiert, dass die Straße zwischen Platt und Guntersdorf, die L1064, bis auf Weiteres aus Sicherheitsgründen gesperrt ist.
Der Grund für die Sperre: Noch im alten Jahr, am 31. Dezember, sprengten unbekannte Täter das Sicherungshäuschen beim Bahnübergang Richtung Platt. Deswegen funktioniert die Lichtanlage dort nicht mehr. "Aus heutiger Sicht rechnen wir mit zwei bis vier Wochen, bis die Anlage wieder vollständig in Betrieb ist", informiert ÖBB-Sprecher Klaus Baumgartner auf KURIER-Nachfrage.
Wie hoch der Schaden ist, könne derzeit "noch nicht seriös" beziffert werden.
Straße zwischen Platt und Guntersdorf gesperrt
Noch am Mittwoch wurde die Straße gesperrt und der Verkehr über Zellerndorf und Watzelsdorf umgeleitet. "Die ÖBB freut sich über Hinweise bezüglich der Sachbeschädigung", postete die Gemeinde auf ihrem Social-Media-Account.
Hollabrunn: Mit Böller Eingangsbereich gesprengt
Eine weitere Sachbeschädigung beschäftigte die Hollabrunner Polizei in der Nacht zum 1. Jänner. Ein Anrainer der Rapfstraße hörte kurz nach Mitternacht einen lauten Knall, der ihn geweckt hat. Durch einen Böller wurde der gesamte Eingangsbereich eines Mehrparteienhauses beschädigt. Das Glas der Eingangstüre wurde aus dem Rahmen gedrückt, das Fenster des Kellerabteils zersplitterte und das Parkplatz Rolltor wurde beschädigt.
Verdächtige wurden bisher nicht ausgeforscht. Laut Polizei wird der Schaden auf eine Summe im vierstelligen Bereich.
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