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Chronik Niederösterreich
08/19/2020

"Wahrsagerin" täuschte Heilung und Fluchbefreiungen vor

Frau legte Geschädigte mit okkulten Praktiken rein. Weitere Opfer in Deutschland vermutet.

Eine 50-Jährige soll mehrere Personen betrogen haben, indem sie okkulte Praktiken wie Hellseherei, Heilung und Befreiung von einem Fluch vortäuschte. Bekannt sind zwei Geschädigte, von einem davon soll die Frau u.a. Goldmünzen im Wert von etwa 30.000 Euro erhalten haben. Weitere Opfer wurden am Mittwoch seitens der niederösterreichischen Polizei im gesamten deutschsprachigen Raum vermutet.

Schmuck und Gold

Ihre vermeintlichen Fähigkeiten soll die Frau auf öffentlichen Plätzen im gesamten Bundesgebiet angeboten und als Gegenleistung stets hohe Bargeldbeträge, Schmuck und Gold gefordert haben, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich in einer Aussendung. Die serbische Staatsbürgerin wird beschuldigt, von einem Opfer einen dreistelligen, von einem weiteren Geschädigten einen vierstelligen Eurobetrag und Goldmünzen erhalten zu haben.

Die 50-Jährige wurde ausgeforscht. Bei von der Staatsanwaltschaft Korneuburg angeordneten Hausdurchsuchungen fanden die Beamten große Mengen Schmuck sowie Gold- und Silbermünzen und eine hohe Summe Schweizer Franken.

Fotos der Beschuldigten veröffentlichte die Polizei am Mittwoch. Die Frau soll einen kleinen, mehrfarbig schillernden Beutel mit schwarzem Bindfaden bei sich getragen haben. Hinweise - auch von etwaigen weiteren Geschädigten - werden vom Landeskriminalamt Niederösterreich (Tel.: 059133-30-3336) entgegengenommen.

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