Wahl in St. Pölten: Das sind die Vorzugsstimmen-Kaiser
Max Zirngast von der KPÖ erhielt 410 Vorzugsstimmen.
Die Gemeinderatswahl in St. Pölten ist geschlagen, seit Montagmittag liegt das amtliche Endergebnis vor. Die Zahlen geben aber auch Einblick, welche Politiker besonders viele Vorzugsstimmen bekamen.
Dass bei der SPÖ Matthias Stadler unangefochten an der Spitze liegt, ist keine Überraschung. Auf den Bürgermeister und Spitzenkandidaten war der Wahlkampf auch zugeschnitten. Er erhielt 5.575 Vorzugsstimmen. Im Vergleich zur Wahl 2021 ist das ein enormer Zuwachs: Damals erhielt er 1.999 persönliche Stimmen.
Einer, der in der St. Pöltner SPÖ immer wieder bei den Vorzugsstimmen gut abschneidet, ist Ali Firat, der bereits seit 2011 dem Gemeinderat angehört. Mit 840 Vorzugsstimmen liegt er innerhalb der Sozialdemokraten auf Platz zwei – wie auch schon vor fünf Jahren. Ricardo Zanot, Gründer der bekannten Facebook-Gruppe "Was ist los in St. Pölten", erhielt 508 Vorzugsstimmen.
Ergebnisse bei der ÖVP
Bei der ÖVP wurde 2.489-mal der Name von Spitzenkandidat Florian Krumböck angekreuzt. Auf Platz zwei folgt Susanne Binder-Novak (523), dahinter Romy Windl (410), die älteste Tochter des ehemaligen Fußballprofis Frenkie Schinkels.
Bei den Freiheitlichen erhielt Spitzenkandidat Martin Antauer 2.680 Vorzugsstimmen, auf Rang zwei rangiert Klaus Otzelberger (628).
Bei den Grünen, die sich am Sonntag ebenfalls zu den Wahlgewinnern zählen durften, erhielt Parteichef Walter Heimerl-Lesnik 505 Vorzugsstimmen, knapp vor der jungen Lisa-Maria Koban (438), mit der er im Wahlkampf eine Doppelspitze bildete.
Bei den Neos kam Bernd Pinzer auf 179 Vorzugsstimmen. Das neue Gesicht der KPÖ in St. Pölten, Max Zirngast, erhielt 410.
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