Einbrüche in NÖ nach neun Jahren geklärt: Verdächtiger in U-Haft
Die Polizei gab nicht auf: Nach neun Jahren wurden Einbrüche in Klosterneuburg geklärt.
Nach neun Jahren ist es der Polizei NÖ gelungen, zwei Einbruchsdiebstähle in Klosterneuburg (Bezirk Tulln) aufzuklären: Bereits im Februar wurde ein 41-jähriger Albaner festgenommen, wegen des Verdachts, am 14. Dezember 2016 in zwei Einfamilienhäuser eingebrochen zu sein. Der Tatverdächtige wurde in Spanien festgenommen und nach Österreich ausgeliefert.
Fenster aufgebrochen, Wertgegenstände gestohlen
Bei den Einbrüchen in den Nachmittags- und Abendstunden des 14. Dezember 2016 hat der vorerst unbekannte Täter jeweils ein Fenster aufgebrochen. Anschließend wurden die Räumlichkeiten durchsucht und Wertgegenstände entwendet. Durch die Tathandlungen entstand ein Gesamtschaden von etwa 70.000 Euro.
Akribische Tatortarbeit führte zum Erfolg
Nach einem Spurentreffer und weiterführenden kriminalpolizeilichen Erhebungen durch Beamte der Polizeiinspektion Klosterneuburg konnte der Fall nach fast einem Jahrzehnt aufgeklärt werden. "Es ist somit gelungen, die Straftaten aufgrund akribischer Tatortarbeit auch noch nach gut neun Jahren einer Klärung zuzuführen", heißt es im Polizeibericht.
Der Beschuldigte, dem diese Einbrüche zugeschrieben werden, befindet sich derzeit in der Justizanstalt Korneuburg in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zum Fall dauern an.
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