Feuerwehrleute als Cowboys: Rinderherde büxte im Bezirk Melk aus

Rinderherde brach aus
Etliche Tiere stürzten bei Diesendorf in einen vereisten Löschteich, sie konnten sich selbst retten. Feuerwehr trieb 27 Rinder für den Rücktransport zum Hof zusammen.

Eine von einem Bauernhof bei Diesendorf in der Gemeinde St. Leonhard/Forst im Bezirk Melk ausgebüxte Rinderherde hielt Bauern und Feuerwehr während einer stundenlangen Tierrettungsaktion auf Trab. Etliche Tiere waren sogar durch das Eis auf einem Löschteich eingebrochen, konnten sich aber selbst wieder aus der tödlichen Situation auf festen Boden retten.

Rinder auf einer weitläufigen Wiese

Die Rinder liefen kilometerweit vom Heimathof weg.

In der Manier von motorisierten Cowboys waren die Feuerwehrleute beim Zusammentreiben der bereits weit vom Hof entfernten Rinder unterwegs. Eine Drohne mit Infrarotkamera oder auch ein Quad waren außerordentlichen Unterstützungsgerätschaften bei dem Einsatz. 

Großflächige Suche 

Die Rinder liefen kilometerweit vom Heimathof weg. Mit den drei eingesetzten Fahrzeugen legte man während des fünfstündigen Einsatzes 104 Kilometer zurück, berichtete die Freiwillige Feuerwehr Diesendorf nach Beendigung des Einsatzes.

Letztendlich konnten die 14 Feuerwehrleute, die von Bauern aus der Region unterstützt worden waren, 27 Rinder wohlbehalten in einem provisorischen Gehege sammeln. Mithilfe eines Tiertransporters wurden die Rinder zum Heimathof zurücktransportiert.

In einem provisorischen Gehege wurden die Rinder zusammengetrieben

In einem provisorischen Gehege wurden die Rinder zusammengetrieben.

 
Eines der Tiere blieb trotz intensiver Suche, auch mit Drohnenunterstützung, verschollen.  Die Rettungsaktion musste schließlich eingestellt werden. 

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