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14-jährige Schülerin aus Melk macht Schulalltag zum Brettspiel

Mit viel Kreativität entwickelte eine Schülerin ihr eigenes Gesellschaftsspiel. Der Verkaufserfolg kommt dem St. Anna Kinderspital zugute.
Junge Frau mit langen Haaren hält draußen mehrere Spielekartons mit der Aufschrift „STG Challenge“ und lächelt.

Was als kreative Idee auf einer leeren Kartonschachtel begann, wurde innerhalb weniger Monate zu einem professionellen Brettspiel: Die 14-jährige Schülerin Helene Schroll hat mit der „STG Challenge“ ein eigenes Gesellschaftsspiel rund um den Alltag im Melker Stiftsgymnasium entwickelt.

Die Leidenschaft für Brettspiele und gemeinsame Spielenachmittage mit Freundinnen brachte die Jugendliche auf die Idee, bekannte Situationen aus der Schule spielerisch umzusetzen. Bereits im Herbst entstanden die ersten Entwürfe mit Bleistift und Acrylfarben, danach arbeitete Helene monatelang an der finalen Version.

Das Spielbrett zeigt zahlreiche bekannte Orte des Stiftsgymnasiums – vom Stiftsberg über Klassenräume bis hin zum Sportplatz. Spieler müssen dabei typische Herausforderungen des Schulalltags meistern: Vergessene Hausübungen oder verschlafene Schularbeiten kosten Punkte, gewonnene Wettbewerbe oder besondere Leistungen bringen hingegen Vorteile.

Auch Abt Ludwig Wenzl und Direktor Johannes Eichhorn zeigten sich von der Idee begeistert. Gerade in Zeiten zunehmender Handynutzung seien klassische Brettspiele eine schöne Möglichkeit, Jugendliche wieder zusammenzubringen.

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Das Spiel erfreut sich bereits großer Beliebtheit.

Anfang Mai wurde die „STG Challenge“ schließlich an die Schule geliefert und dort bei einem eigens organisierten Verkauf angeboten. Das Interesse war groß, viele Spiele waren rasch vergriffen. Der Reinerlös soll nun dem St. Anna Kinderspital zugutekommen.

Erhältlich ist das Spiel weiterhin in der Bäckerei Teufner sowie direkt bei der jungen Entwicklerin.

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