40 Jahre Landeshauptstadt: St. Pölten zeigt historische Schau

Vor 40 Jahren wurde St. Pölten zur Landeshauptstadt von Niederösterreich gewählt. Anlässlich des Jubiläums folgen Ausstellungen.
Historic square in Sankt Pölten

Zusammenfassung

  • Vor 40 Jahren wurde St. Pölten zur Landeshauptstadt Niederösterreichs gewählt, was mit einer Jubiläumsausstellung gewürdigt wird.
  • Die Ausstellung ab 19. Mai 2026 beleuchtet historische Entwicklungen, Umweltschutz, Gesundheitsversorgung und Gedenkkultur aus Sicht des Bundeslandes und der Stadt.
  • An zehn zentralen Orten in St. Pölten werden die Veränderungen der letzten vier Jahrzehnte in einer gemeinsamen Outdoor-Ausstellung präsentiert.

Am 1. und 2. März 1986 griffen Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zum Stimmzettel und entschieden zuerst, ob Niederösterreich überhaupt eine Landeshauptstadt bekommen soll. Bis dahin war der Sitz der Landesregierung in Wien und Wien somit Landes- und Bundeshauptstadt zugleich. Nach der Entscheidung für eine eigene Landeshauptstadt wurde am 2. März schließlich St. Pölten, gefolgt von Krems an der Donau, gewählt. 

Wie wurde St. Pölten Landeshauptstadt?

Diese Tage jährten sich heuer zum 40. Mal, weshalb ab 19. Mai in St. Pölten eine Ausstellung zu sehen sein wird. Als Kooperation zwischen dem Stadtmuseum und dem Museum Niederösterreich werden die Entwicklungen nachgezeichnet, die dazu geführt haben, dass St. Pölten Landeshauptstadt wurde. 

historische Aufnahme der Baustelle des Regierungsviertels St. Pölten

Baustelle Regierungsviertel St. Pölten in den 1990er Jahren.

Die Ausstellung ist dabei als eine Art Rundgang aufgebaut - als Start- und Endpunkt gelten die jeweiligen Museen und ihre Ausstellungen zum Thema. Das Museum Niederösterreich widmet sich dabei der Frage, wie sich die Stadt nach 1986 entwickelt hat, das Stadtmuseum zeichnet die Geschichte der Errichtung des Regierungsviertels nach. 

Breite Themenauswahl

Vor allem historisches Bildmaterial spielt in der Ausstellung eine große Rolle, es werden auch Outdoor historische Bilder präsentiert. Dabei soll eine große Bandbreite an Themen abgedeckt werden: Umweltschutz, Gesundheitsversorgung oder Gedenkkultur sollen ebenso behandelt werden wie die Geschichte der Hochschulen, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Themen werden dabei aus Perspektive des Bundeslandes als auch aus jener der Landeshauptstadt präsentiert. 

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