Mann (34) in NÖ erschwindelte sich 255.000 Euro an Sozialleistungen

34-Jähriger aus dem Bezirk Neunkirchen täuschte körperliche Beeinträchtigung vor. Erwerbstätigkeit und Wohnsitz im Ausland wurden ihm zudem nachgewiesen.
Polizist vor einem Polizeiauto

Ein 34-Jähriger aus dem Bezirk Neunkirchen soll sich Sozialleistungen in der Höhe von mindestens 255.000 Euro erschwindelt haben. 

Polizeiangaben vom Freitag zufolge dürfte der Mann bei behördlichen Untersuchungen eine körperliche Beeinträchtigung vorgetäuscht haben, die ihn im Alltag stark einschränken und im Job hindern würde. Im Zuge der Ermittlungen wurden ihm aber Erwerbstätigkeit und ein Wohnsitz im Ausland nachgewiesen.

Von April 2016 bis Februar sollen 255.000 Euro zu Unrecht von der Pensionsversicherungsanstalt an den 34-Jährigen ausbezahlt worden sein. Als weitere Geschädigte wurden das Finanzamt, das Arbeitsmarktservice und das Land Niederösterreich angeführt. 

Teilweise geständig

Nach den Erhebungen der Ermittlungsgruppe Sozialleistungsbetrug der Polizeiinspektion Gloggnitz war der Beschuldigte teilweise geständig. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.

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