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Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
01/23/2021

St. Pöltner Gemeinderatswahlkampf geht in die finale Runde

Für die antretenden Parteien hat der Endspurt begonnen. Mit aller Kraft werden noch Wählerstimmen mobilisiert.

von Sophie Seeböck

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Knapp 12.600 St. Pöltner haben sich bereits entschieden, wem sie bei der St. Pöltner Gemeinderats-Wahl ihre Stimme schenken und den Urnengang vorzeitig per Wahlkarte erledigt. 

Die endgültige Entscheidung, wer in den Gemeinderat der Landeshauptstadt einziehen darf, fällt aber erst am Sonntag. Die Zeit bis dahin nutzen die Parteien, teils mit Unterstützung aus Land- oder Bundesebene, um kräftig Wählerstimmen zu mobilisieren.

ÖVP mit freiwilliger und prominenter Hilfe

VP-Spitzenkandidat Matthias Adl startete am Freitag mit mehr als 100 Freiwilligen in die finale Wahlkampf-Phase und zog von Haus zu Haus, um Wähler anzuwerben. „In den letzten drei Wochen haben wir bereits alle 26.000 Haushalte mit Wahlinfos direkt an die Haustür versorgt, mit tausenden ÖVP-Mitgliedern telefoniert und nicht zuletzt zehntausende St. Pöltnerinnen und St. Pöltner via Online-Wahlkampf erreicht", so Adl.

Für die Haushalts-Besuche bekam er auch prominente Unterstützung seitens der VP-Landesebene.

Bei der Mobilisation halfen neben dem VP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner, Landesrätin und NÖAAB-Obfrau Christiane Teschl-Hofmeister, auch der Landesobmann der JVP Bernhard Heinreichsberger, sowie Nationalratsabgeordneter Johann Höfinger und die Abgeordneten zum Landtag Martin Michalitsch und Doris Schmidl.

Neos mit Unterstützung aus dem Nationalrat

Auch Neos-Spitzenkandidat Niko Formanek und sein Team sind noch nicht müde vom Wahlkampf und wollen am Samstag mit Maske und Abstand unterwegs sein. Ziel sei es Unentschlossene zu überzeugen, Fragen zu beantworten oder mit Bürgern ins Gespräch zu kommen. „Wichtig ist, dass die Menschen zur Wahl gehen und dass sie von ihrem demokratischen Grundrecht Gebrauch machen“, so Formanek. 

Unterstützung bekamen die Neos aus anderen niederösterreichischen Gemeinden und aus Wien. Gemeinderäte, Landtagsabgeordnete und auch Nationalratsabgeordneter Douglas Hoyos halfen.  

Grüne mit Regierungs-Unterstützung

Die St. Pöltner Grünen holten sich unter anderem auch Unterstützung aus der Regierung. So haben Vizekanzler Werner Kogler und auch Klimaschutzministerin Leonore Gewessler mit einem Video über Facebook Wahlwerbung gemacht.

Laut einer Aussendung bedeute diese Unterstützung "sehr viel, da die Grünen in der Bundesregierung wesentliche Meilensteine setzen konnten" und man im gemeinsamen Austausch viel schaffen werde.

FPÖ mit Unterstützung aus dem Nationalrat

Auch die St. Pöltner Freiheitlichen sind weiterhin unterwegs, um auf den letzten Metern noch Wähler anzuwerben. Neben Aktionen in den Innenstadtgassen der Landeshauptstadt, kommt außerdem Unterstützung aus dem Nationalrat von den Abgeordneten Christian Hafenecker und Norbert Hofer. 

Auch FP-Landesobmann Udo Landbauer rührte die Wahltrommel für die Blauen. 

SPÖ holt sich Tipps von Wahlkampf-Erprobten

Von einem Landeshauptstadt-Bürgermeister zum anderen tauschte sich St. Pöltens SP-Spitzenkandidat Matthias Stadler in einem Gespräch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig aus. 

Besprochen wurde aber nicht nur der Wahlkampf sondern auch die St. Pöltner Stadtentwicklung waren Thema. 

KPÖ wird von Landespartei unterstützt

Auch der Spitzenkandidat der KPÖ Plus Samuel Seitz konnte im Wahlkampf auf die Unterstützung seitens der Landesorganisation zählen. So warb beispielsweise KPÖ-Landessprecherin Christiane Maringer für die St. Pöltner.

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