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Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
10/15/2021

Einkaufen ganz ohne Plastik und Schleppen in St. Pölten

Katrin Kranabetter und Christoph Pfeffer liefern über ihren Online-Shop "fairpackt" Lebensmittel ohne Plastik bis vor die Haustür.

von Sophie Seeböck

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Die Flut des alltäglichen Verpackungsmülls wird einem oft erst beim Aufschichten der Gelben Säcke für die Müllabfuhr bewusst. Beim Einkauf auf Plastik zu verzichten gestaltet sich meist schwierig.

Auch der stationäre Unverpackt-Laden ist für viele keine Option, wie Christoph Pfeffer und Katrin Kranabetter wissen. „Verpackungen aus Glas machen den Einkauf schnell schwer. Der Transport mit Öffis ist dann oft schwierig“, so die beiden. Ihr Onlineshop „fairpackt.at“ will hier nun Abhilfe schaffen.

Persönliche Zustellung

Kundinnen und Kunden des Paares müssen ihren Online-Einkauf nämlich nicht erst abholen, sondern bekommen ihn bis vor die Haustür geliefert. „Wir bekommen unsere Produkte in großen Gebinden und füllen diese dann in kleinere wiederverwendbare Alternativen um“, erklärt das Paar ihr Konzept. Jeweils montags, mittwochs und freitags beliefert fairpackt eine jeweils andere Richtung des St. Pöltner Umlands mit den bestellten Lebensmitteln.

Seit ihrem Start im September erfreue sich ihr Angebot bereits großer Beliebtheit. „50 Prozent unserer Kundschaften stammen aus ländlichen Regionen, 50 Prozent aus St. Pölten“, ziehen Kranabetter und Pfeffer eine für sie überraschende Bilanz.

Alles wiederverwendbar

Für die wiederverwendbaren Verpackungen wie Stoffbeutel oder Glasbehälter wird bei fairpackt Pfand verlangt. „Bei der nächsten Lieferung sammeln wir die leeren Behälter wieder ein. Dabei betonen wir immer wieder, dass die Etiketten darauf nicht abgelöst werden sollen – denn auch die verwenden wir wieder“, so das Paar.

Wer aber auf die Lieferung verzichten möchte, kann seinen Einkauf auch selbst abholen. „Und auch wenn jemand außerhalb unseres Liefergebiets wohnt, können wir eine Lösung finden“, erklären die beiden ihren kundenorientierten Zugang, der nicht nur bei der Zustellung zum Tragen komme. „Vor Kurzem regte eine Kundin an, dass sie gerne unverpackte Flohsamenschalen kaufen würde. Wir haben uns daraufhin gleich nach Anbietern umgesehen.“ Generell liege der Fokus von fairpackt momentan auf der Sortimentserweiterung.

Sortiment soll erweitert werden

Zusätzlich zu trockenem Lebensmitteln und Körperpflegeprodukten könne sich das Paar auch vorstellen, einmal regionales Obst und Gemüse anzubieten. Wo es möglich ist, beziehen die beiden ihre Produkte aus Österreich. Bei den Anbietern wird darauf geachtet, dass sie eine möglichst große Produktpalette abdecken. „So ersparen wir uns 1.000 verschiedene Anfahrtswege“, so Kranabetter und Pfeffer.

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