© Personenkomitee „Pro S34“

Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
08/03/2021

Auch Befürworter der S34 sammeln nun Unterschriften

Das Personenkomitee S34 machte entlang der B20 auf ihre Anliegen aufmerksam. Unterstützung kommt aus der Öffentlichkeit und Politik.

von Sophie Seeböck

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Die geplante Traisental-Schnellstraße (S34) sorgt in der Landeshauptstadt immer wieder für Diskussionen. Zumeist machen Gegner des neun Kilometer langen und 208 Millionen Euro teuren Projekts dagegen mobil. Am Montagvormittag ließen aber die Befürworter der S34 rund um das Personenkomitee "Pro S34" mit Tafeln, Transparenten und Flyern entlang der B20 (Mariazeller-Straße) aufhorchen. 

Straßenentlastung und Schienenausbau

Mit der öffentlichen Aktion sollte auf die Online-Petition digitalen Version der Unterstützungserklärungen "Zur Entlastung der innerstädtischen Straßen durch die S34 und den Schienenausbau im Zentralraum“, so Mario Burger, Obmann der WKNÖ-Bezirksstelle St. Pölten und ein Sprecher der Initiative Pro S34. „Wir wissen, dass wir erst auf diesem Wege zahlreiche Betroffene erreichen können.“

Generell würden die Befürworter "auf die Anliegen der tausenden betroffenen St. Pöltnerinnen und St. Pöltner aufmerksam machen". Mit dem Bau der S34 würde die südliche Stadteinfahrt und somit auch die Anrainer der B20 entlastet werden.

Außerdem könne dadurch ein Lkw-Fahrverbot in der Stadt verhängt werden. Durch die Entlastung der B20 stünde laut den Befürwortern auch "mehr Platz und Vorrang für den öffentlichen Verkehr", sowie für den Radverkehr und Fußgänger zur Verfügung. "Das Personenkomitee steht auch hinter der langjährigen Forderung des Bahnausbaus und der Einführung eines leistungsfähigen S-Bahn Systems für den NÖ Zentralraum", heißt es außerdem in einer Aussendung.

Öffentliche und politische Unterstützung

Unterstützung für "Pro S34" komme laut einer Aussendung des Personenkomitees nicht nur von den Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ, sondern auch vom Rettungsdienst ASBÖ. Mit der neuen Umfahrungsstraße könne "nachhaltig die rasche und verzögerungsfreie Versorgung in medizinischen Notfällen entlang der B20 gewährleistet" werden. 

Neben zahlreichen Anrainern gibt es aber auch politischen Beistand durch Bürgermeister Matthias Stadler, sowie Bürgermeister Harald Ludwig (beide SPÖ) und dem ehemaligen Nationalratsabgeordneten Anton Heinzl (SPÖ). 

Mit Stand Dienstagfrüh zählt die Online-Petition 65 Unterstützende. 

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