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Ein Blick über den Rollfeldrand am Flughafen Wien-Schwechat

Mehr als 600 Menschen nutzten die Veranstaltung am Flughafen Wien-Schwechat, um das Geschehen auf und neben der Piste aus nächster Nähe zu erleben.
Mehrere Erwachsene und Kinder in gelben Warnwesten stehen vor einem Doppeldeckerbus mit der Aufschrift „Flughafen Wien Besucherwelt“.

In neongelben Westen gehüllt wartet eine Menschentraube am Besucherwelt-Terminal. Seniorinnen und Senioren sitzen auf Bänken verteilt, ein junges Pärchen tuschelt, Kinder wuseln unter den Augen ihrer Eltern zwischen Regalen voller Kunststofffiguren, Plüschtieren und Schlüsselanhängern in Flugzeugform umher. Sie gehören zu einer von insgesamt elf Gruppen, die im Rahmen des KURIER-Lesertags Einblicke in die Welt der Luftfahrt erhalten haben.

Rund 660 KURIER-Leserinnen und -Leser wurden im Laufe des Sonntags am Flughafen Wien erwartet. Das Event findet seit geraumer Zeit einmal jährlich statt und hat sich bereits etabliert, erzählt der Leiter der Besucherwelt, Thomas Gamharter. Es sei eine gute Möglichkeit, den Betrieb kennenzulernen – insbesondere für Menschen, die sonst kaum mit dem Flughafen in Berührung kämen.

Sicherheitskontrolle

Bereits seit den 1950er-Jahren finden Rundfahrten am Areal statt. Die Besucherwelt in ihrer jetzigen Form wurde jedoch 2017 eröffnet. Wer an der Tour teilnimmt, wird gewissermaßen zum Passagier und gelangt in den Hochsicherheitsbereich des Flughafens, der sogenannten Airside.

Drei Erwachsene und vier Kinder tragen gelbe Warnwesten und lächeln gemeinsam in einem hellen Raum.

Mit Warnwesten ausgestattet ging es in Richtung Bus.

Zwei Personen mit Warnwesten sitzen lächelnd in einem Bus am Flughafen, im Hintergrund sind Flugzeuge zu sehen.

Rund 40 Minuten dauerte die Fahrt über das Gelände.

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Flugzeuge konnten beim Abheben und Landen aus nächster Nähe beobachtet werden.

Mehrere Menschen gehen durch einen Flur in Richtung einer Besucherterrasse, darunter Erwachsene und Kinder.

Anschließend wurde der Besuch im Inneren Fortgesetzt.

Mehrere Menschen beobachten aufmerksam eine Simulation in einem Raum mit Cockpit-Attrappe und Bildschirmen.

In vier multimedialen Räumen wurden Videos gezeigt.

Der erste Zwischenstopp wird daher am Security-Check eingelegt. Gürtel müssen ausgefädelt, vergessene Wasserflaschen oder spitze Gegenstände entsorgt und die Taschen geleert werden, bevor es durch die Sicherheitsschleuse geht. Begleitet vom Brummen der Triebwerke steigen die Besucherinnen und Besucher anschließend in den Doppeldeckerbus am Rande des Flugfelds.

Rund 40 Minuten lang führt und fährt Wolfgang Heinzl durch das weitläufige Geflecht aus Pistensystemen, Frachthallen und Hangars. Es handle sich um einen Blickwinkel, der sich sonst nur den Mitarbeitenden eröffnet, so Heinzl. Aus den Lautsprechern kommt Thomas Brezinas Stimme, der die Hintergründe zu den unterschiedlichen Arealen – darunter die Feuerwache, das Trainingszentrum für Piloten und der Kontrollturm – erläutert.

Zurück im Gebäude findet der zweite Teil der Tour statt. In vier multimedialen Räumen werden unterschiedliche Szenarien am Flughafen gezeigt. Die Videos zeigen das Geschehen im Cockpit sowie im Tower, die Aufgaben des Bodenpersonals und den Weg der Gepäckabfertigung.

Die Resonanz der Leserinnen und Leser sei positiv, sagt Thomas Gamharter. Der Grund dafür liege im Thema selbst: „Die Faszination für das Fliegen und den Flughafen gibt es seit jeher.“ Diese Begeisterung erlebe er bei nahezu allen Gästen der Besucherwelt.

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