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Küchenbrand löst Großeinsatz in Niederösterreich aus

Drei Bewohner mussten nach einem Wohnhausbrand in Radlbrunn ins Spital. Auch zwei Feuerwehrleute benötigten medizinische Hilfe.
Feuerwehrleute in Atemschutz vor einem Haus nach dem Brand.

Ein Wohnhausbrand hat am Samstagabend in Radlbrunn (Bezirk Hollabrunn) einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettung und Polizei ausgelöst. Gegen 18 Uhr wurden vier Feuerwehren alarmiert, nachdem im Küchenbereich eines Hauses ein Brand ausgebrochen war.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befanden sich noch drei Personen im Gebäude. Sie konnten das Haus jedoch rechtzeitig selbst verlassen und wurden vom Roten Kreuz erstversorgt. Anschließend wurden sie zur Kontrolle ins Landesklinikum Hollabrunn gebracht.

Die Feuerwehr begann unmittelbar nach dem Eintreffen mit den Löscharbeiten. Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte konnte der Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Mehrere Atemschutztrupps führten danach Nachlöscharbeiten durch und suchten nach verbliebenen Glutnestern.

Wegen der starken Rauchentwicklung kamen außerdem Druckbelüfter zum Einsatz, um das Gebäude rauchfrei zu machen. Aufgrund der hohen Außentemperaturen und der körperlich fordernden Arbeiten unter Atemschutz wurde zusätzlich Unterstützung durch weitere Einsatzkräfte angefordert.

Auch zwei Feuerwehrmitglieder mussten während des Einsatzes medizinisch versorgt werden. Laut Feuerwehr klagten sie über Kreislaufprobleme beziehungsweise den Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung.

Im Einsatz standen die Feuerwehren aus Radlbrunn, Ziersdorf, Rohrbach und Großmeiseldorf sowie Rettung und Polizei. Zur Brandursache laufen Ermittlungen.

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