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Gemeinsame Schulungen entlasten Betriebe im Waldviertel

Seit 2000 werden im Waldviertel Arbeitskräfte im Verbund ausgebildet. Das soll Fachkräfte bringen und vor langer Arbeitslosigkeit schützen.
Große Glasfassade mit dem Schriftzug „AMS“ in Weiß und Rot auf blauem Hintergrund.

Die Suche nach einem Job kann für jeden und jede herausfordernd sein. Wer jedoch eine höhere Ausbildung abschließt, hat es laut dem AMS NÖ später leichter, wieder in Beschäftigung zu kommen. „Qualifizierung ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit“, so die Organisation.

Um gleichzeitig die innerbetriebliche Kompetenz zu stärken und Fachkräfte zu fördern, haben sich in den letzten 26 Jahren mehr als 50 Unternehmen im Waldviertel in einem Qualifizierungsverbund zusammengeschlossen. Die Betriebe planen Schulungen zusammen und würden so Kosten sparen, auf Förderungen zugreifen sowie voneinander lernen können, heißt es aus dem AMS.

800 Personen geschult

Im Vorjahr haben knapp 800 Mitarbeitende entsprechende Weiterbildungen im Verbund absolviert – einige von ihnen in der Firma GLS Tanks, die im Bezirk Gmünd emaillierte Stahlbehälter und Silos herstellt. Personalchefin Katharina Sagaster sieht in dem Bündnis eine Möglichkeit, „Schulungen direkt in der Region anzubieten und den organisatorischen Aufwand deutlich zu reduzieren“.

Um einen Qualifizierungsverbund zu gründen, braucht es laut dem AMS mindestens drei Unternehmen. Die Hälfte der Mitglieder müssen Klein- und Mittelbetriebe sein. Seitens des AMS werden eine externe Beratung sowie Weiterbildungskosten für bestimmte Zielgruppen gefördert. Dazu zählen etwa Personen, die im Falle einer Arbeitslosigkeit voraussichtlich längere Zeit auf Jobsuche sein würden.

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