Prozess in NÖ: Opferstock-Dieb droht eine lange Haftstrafe
Der Angeklagte soll in einer Kirche zugeschlagen haben. (Symbolbild)
„Ich habe nichts gestohlen, weil nichts drin war.“ So verteidigte sich ein Rumäne, dem kürzlich am Landesgericht St. Pölten der Prozess gemacht wurde.
Der 57-Jährige, der sich unter anderem mit dem Sammeln von Pfandflaschen über Wasser hält, soll mehrmals in der Pfarrkirche St. Jakob in Purkersdorf (Bezirk St. Pölten-Land) Geld aus dem Opferstock gestohlen haben. Dazu soll er laut der Staatsanwältin eine Pinzette verwendet haben.
Der Rumäne, der mit einem schnellen und milden Urteil gerechnet haben dürfte, blieb jedoch schockiert zurück. Denn die Richterin teilte ihm mit, dass er aufgrund seiner zahlreichen Vorstrafen nun mit einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen müsse.
Der Prozess wurde vertagt, weil der Angeklagte nun einen Anwalt bekommen soll.
Kommentare