Das Auto der Lenkerin wurde massiv zerstört

© Einsatzdoku.at

Chronik Niederösterreich
04/06/2020

NÖ: Zug krachte mit 120 km/h gegen Auto

Die Lenkerin des Autos dürfte trotz Rotlichts versucht haben, den Bahnübergang zu überqueren. Sie erlitt "nur" einen Schock.

von Johanna Kreid, Patrick Wammerl

Zu einem tragisch Verkehrsunfall kam es am Montag auf einem unbeschränkten Bahnübergang in Gleißenfeld im Bezirk Neunkirchen: Trotz des Rotlichts dürfte eine Lenkerin gegen 14.45 Uhr mit ihrem Auto die Gleise überquert haben. Der Lokführer des herannahenden Zuges der Aspangbahn konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen - es kam zum Zusammenstoß. Mit rund 120 km/h wurde der Wagen von der Zuggarnitur erfasst und gegen eine Hecke geschleudert.

Obwohl das Auto bei dem Unfall schwerst beschädigt wurde, dürfte die Lenkerin "nur" einen Schock erlitten haben. Sie wurde aber zu weiteren Untersuchungen vom Roten Kreuz ins Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht. Der Lokführer sowie die Fahrgäste im Zug blieben unverletzt.

Der Unfallwagen wurde mittels Kran geborgen. Im Einsatz standen die örtlich zuständige Feuerwehr Gleissenfeld, die Feuerwehr Scheiblingkirchen, drei Streifen der Polizei sowie der ÖBB-Einsatzleiter. Gegen 16 Uhr konnte die Aspangbahn wieder freigegeben werden.

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