Großeinsatz für die Rettung

© APA - Austria Presse Agentur

Chronik Niederösterreich
04/26/2020

NÖ: Verunglückter Biker über Whatsapp-Ortung gerettet

Ein 20-Jähriger hatte in einer abgelegenen Gegend einen Unfall und konnte am Handy nur schwer erreicht werden.

Im steirisch-niederösterreichischen Grenzgebiet ist Samstagabend ein verunglückter Biker über Whatsapp geortet und gerettet worden, wie das Rote Kreuz Mariazellerland am Sonntag mitteilte. Der 20-Jährige war gestürzt und an einer Stelle zu liegen gekommen, die von der Straße aus nicht zu sehen war. Er wurde in künstlichen Tiefschlaf versetzt und ins Uniklinikum St. Pölten geflogen.

Verunglückter konnte noch anrufen

Der Motorradfahrer aus dem obersteirischen Bezirk Mürzzuschlag war alleine mit seiner Maschine unterwegs gewesen. Im Bereich Wastl am Wald in der Gemeinde Puchenstuben (NÖ-Bezirk Scheibbs) kam es zum Unfall, die Maschine stürzte laut Rotem Kreuz in einen Graben. Auf der Fahrbahn hinterließ der Unfall keine Spuren.

Dem Verunglücktem, der kaum mehr sprechen konnte, gelang es, einen Bekannten anzurufen. Eine Angabe über den Unfallort konnte er aber nicht machen. Der Bekannte schlug Alaram, ein Freund des Obersteirers konnte schließlich wieder telefonisch Kontakt aufzunehmen, obwohl am Unfallort nur sporadisch Handyempfang möglich war. Dadurch konnte man den Bereich Wastl am Wald auf der B28 zwischen Mariazell und Scheibbs lokalisieren.

Suchende waren zuerst vorbeigefahren

Über die Rettungsleitstelle Steiermark wurde das Rote Kreuz Mariazellerland zum vermuteten Unfallort geschickt, auch die Bergrettung Kirchberg an der Pielach, ein Rettungswagen des Samariterbundes Frankenfels, Feuerwehr sowie Polizei rückten aus. Nach einiger Zeit gelang es dem Freund des Verunglückten mittels einer Standortbestimmung über Whatsapp zu ermitteln, wo sich die Unfallstelle befinden könnte. Tatsächlich waren die Suchkräfte zuvor aufgrund fehlender Spuren auf der Straße sowie der Lage des Motorrades und des Verletzten unterhalb einer Böschung an der Stelle vorbeigefahren.

Der 20-Jährige wurde vom Notarztteam des Roten Kreuz Mariazellerland erstversorgt. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der Nacht-Notarzthubschrauber Christophorus 2 aus Krems geholt, der ihn ins Krankenhaus flog.

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