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Serie reißt nicht ab: Erneut Grabstellen im Bezirk Krems beschädigt

Noch unbekannte Grabräuber treiben weiterhin in Niederösterreich in Unwesen. In Lengenfeld wurden einige Gräber beschädigt.
13 Grüfte geöffnet: Der Korneuburger Friedhof wurde zum Tatort.

In Lengenfeld (Bezirk Krems) sind mehrere Grabstellen beschädigt worden. Es handelt sich um zwei Grüfte und sechs Erdgräber, bestätigte Polizeisprecherin Manuela Weinkirn am Dienstag einen Onlinebericht der "Kronen Zeitung".

Eine Anzeige am 12. Mai brachte den Fall ins Rollen. Ermittelt wird wie bei diversen ähnlich gelagerten Vorfällen in Niederösterreich wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls und der Störung der Totenruhe.

Die Kriminellen sind bisher neben dem Bezirk Krems auch in den Bezirken Wiener Neustadt, Tulln, Baden, Mistelbach, Korneuburg und Bruck an der Leitha ans Werk gegangen. Da bei einigen Leichen Zähne fehlten oder Teile des Kiefers herausgebrochen waren, dürften in mehreren Fällen auch Goldzähne gestohlen worden sein.

In Thaya (Bezirk Waidhofen an der Thaya) sollen zuletzt zumindest sechs Abdeckungen von Gräbern verschoben worden sein. Und in Rohrbach, einer Katastralgemeinde von Ziersdorf (Bezirk Hollabrunn), wurde im Mai ein Schaden an einem Erdgrab angezeigt. Ebenfalls bekannt wurde am Mittwoch ein Fall in Brunn am Gebirge (Bezirk Mödling), wo laut einer Anzeige von Anfang Mai zumindest zwei Grüfte aufgebrochen worden sein dürften.

Seit April 2025 verbuchte die Polizei in Summe 21 Vorfälle auf Friedhöfen in Niederösterreich und eine Anzeige in Parndorf (Bezirk Neusiedl am See) im Burgenland. Gebeten wurde um Hinweise an jede Polizeidienststelle oder an das NÖ Landeskriminalamt (Tel.: 059 133 30-3333).

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