Zwei Doppeldecker-Reisebusse in Niederösterreich zusammengestoßen

Zwei Doppeldecker-Reisebusse in Niederösterreich zusammengestoßen
60 Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls in den Bussen. Es gibt neun Verletzte.

Bei einem Zusammenstoß zweier Doppeldecker-Busse sind am Mittwochabend im Industriezentrum Niederösterreich Süd in Laxenburg (Bezirk Mödling) neun Personen verletzt worden. Laut Polizei wurde ein 24-jähriger Steirer in einem der Fahrzeuge eingeklemmt, die Rettungsaktion gestaltete sich schwierig. Auslöser für den Auffahrunfall war die Vollbremsung eines 42-Jährigen Buschauffeurs, der offenbar eine Kollision mit einem aus einer Firmeneinfahrt kommenden Lkw verhindern wollte.

Ereignet hatte sich der Zusammenstoß den Feuerwehrangaben zufolge mit jeweils rund 60 Personen besetzten Fahrzeuge am Mittwoch kurz vor 18 Uhr auf der L2030. Nach der Vollbremsung des 42-Jährigen versuchte der 61-jährige Lenker des dahinter fahrenden Doppeldecker-Busses vergeblich, sein Kfz zu stoppen.

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Der 24-jährige Passagier aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld wurde im oberen Abteil eines Autobusses eingeklemmt. Von den Helfern wurde eine spezielle Rettungsplattform in Stellung gebracht und per hydraulischem Gerät eine Zugangsöffnung geschaffen, berichtete das Bezirksfeuerwehrkommando Mödling. Anschließend wurde der Mann auf ein sogenanntes Spineboard umgelagert und aus dem Bus gehoben.

Leichte Blessuren

Acht weitere Insassen im Alter von 13 bis 60 Jahren erlitten leichte Blessuren, verließen das Fahrzeug jedoch ohne fremde Hilfe. Alle Verletzten wurden in das Landesklinikum Baden transportiert.

Mithilfe eines Kranfahrzeugs des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes wurden die verunfallten Autobusse von der Fahrbahn entfernt und auf einem angrenzenden Parkplatz abgestellt. Im Einsatz standen neben Polizei und Rettung neun Fahrzeuge und 36 Einsatzkräfte von zwei Feuerwehren. Die L2030 war für rund zwei Stunden gesperrt, eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.

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