Neujahrsempfang in Wiener Neustadt: Zweckoptimismus in schwierigen Zeiten
Bezirksstellenobmann Christian Oberger, Vizepräsidentin Monika Eisenhuber, Bürgermeister Klaus Schneeberger, Bezirksstellenleiterin Andrea List-Margreiter, Präsident Wolfgang Ecker und Vizepräsident Thomas Schaden
Im vergangenen Jahr sprengte der Neujahrsempfang von Wirtschaftskammer und Stadt Wiener Neustadt den Rahmen, weshalb man heuer vom Sparkassensaal in die Arena Nova auswich. Dort fanden sich Mittwochabend mehr als 800 Gäste – zum Netzwerken und um über die künftigen Herausforderungen zu debattieren.
Arbeitsplätze und Wohlstand
Davon gibt es reichlich. Vielleicht auch deshalb versuchte der neue Bezirksstellenobmann der Wirtschaftskammer, Christian Oberger, in seiner Rede Enthusiasmus und Zuversicht zu versprühen: "Ihr seid der Motor der Region, ihr schafft Arbeitsplätze und Wohlstand – deshalb muss es das größte und wichtigste Anliegen sein, euch als lokale Wirtschaft keine Steine in den Weg zu legen, sondern Steine aus dem Weg zu räumen“, will Oberger für die Wirtschaftstreibenden bürokratische Hürden abbauen.
Hausaufgaben lösen
Gerade für Unternehmen stehen die Rathaustüren weit offen, signalisierte Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP): "Die Stadt wird die lokalen Betriebe immer bestmöglich unterstützen. Das haben wir in der Vergangenheit getan, das werden wir auch in Zukunft tun. Die großen Krisen der Welt können wir von hier aus nicht ändern, aber unsere eigenen Hausaufgaben können wir lösen und somit erfolgreich sein.“
Auch in Zeiten "schwieriger Rahmenbedingungen“ werde die Stadt wichtige Zukunftsinvestitionen im Ausmaß von rund 80 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren tätigen. "Das kommt auch direkt den Betrieben in der Region zu Gute“, sagt Schneeberger.
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