Chronik | Niederösterreich
22.10.2018

Mordversuch: Ehemann stach im Bezirk Krems auf seine Frau ein

49-Jährige wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Der mutmaßliche Täter stellte sich nach der Bluttat selbst.

In Rohrendorf im Bezirk Krems ist es Montagmorgen zu einer Bluttat unter einem Ehepaar gekommen. Ein 50-jähriger Mann soll versucht haben seine um ein Jahr jüngere Ehefrau zu töten. Wie die nö. Landespolizeidirektion auf Anfrage des KURIER bestätigt, soll das Opfer mehrere Stichwunden im Halsbereich erlitten haben. Die Schwerverletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Landesklinikum St. Pölten geflogen.

Der mutmaßliche Angreifer soll Montagfrüh noch selbst die Rettungskräfte alarmiert haben. Die Polizei fand den 50-jährigen am Tatort vor dem Haus an. Der Verdächtige ließ sich widerstandslos festnehmen. Aufgrund der Erhebungen steht er unter dem Verdacht versucht zu haben, seine Frau mit mehreren Messerstichen zu ermorden.

"Er hat nach einigen Stichen anscheinend von ihr abgelassen und ist ins Freie geflüchtet", erklärt Polizeisprecher Heinz Holub. Der 50-Jährige wurde wegen dringenden Tatverdachts an Ort und Stelle festgenommen. Nach der Erstversorgung durch die Rettungskräfte wurde das Opfer auf schnellstem Wege in das Universitätsklinikum gebracht. Ob sie den Messerangriff überleben wird, ist aufgrund ihres Zustandes noch fraglich. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen überneommen.