Missstände in Stallungen in Gmünd: 75 Tiere abgenommen

Missstände in Stallungen in Gmünd: 75 Tiere abgenommen
Eine private Anzeige hatte die Behörde auf den landwirtschaftlichen Betrieb aufmerksam gemacht.

Schafe, die über mehrere Jahre hinweg nicht geschoren wurden, Tiere, die ohne saubere Liegeflächen leben mussten: Es gab mehrere Gründe, warum die Bezirkshauptmannschaft Gmünd Mitte Februar eine Tierabnahme anordnen musste. 

Eine private Anzeige hatte die Ermittlungen ins Rollen gebracht. "Es folgten unmittelbar darauf amtstierärztliche Kontrollen, wo tierschutzrechtlich relevante Missstände festgestellt wurden", erklärt Bezirkshauptmann Christian Pehofer auf KURIER-Anfrage. 

Die Tiere lebten an zwei zusammenhängenden Betriebsstandorten eines landwirtschaftlichen Betriebes in den Gemeinden Brand-Nagelberg und Bad Großpertholz. Grund für die Abnahme war ein rechtskräftiges Tierhalteverbot. Es wurden insgesamt 75 Tiere - Rinder, Schafe, Ziegen, Gänse und Hühner - abgenommen. Laut einem Bericht der NÖN soll zumindest ein Teil der Tiere auf den Gnadenhöfen des Guts Aiderbichl untergebracht worden sein. 

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