Historische Ehrung: Mikl-Leitner, Onodi und Schwarz ausgezeichnet

Pröll, Schwarz, Mikl-Leitner, Onodi, Stadler
Mit Johanna Mikl-Leitner und Heidemaria Onodi wurde die Ehrenbürgerschaft erstmals an Frauen vergeben.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), die frühere LH-Stellvertreterin Heidemaria Onodi (SPÖ) und Diözesanbischof Alois Schwarz sind am Donnerstagabend mit der Ehrenbürgerschaft der Landeshauptstadt St. Pölten ausgezeichnet worden.

Mikl-Leitner sprach von einer „großen Ehre“ und betonte die enge Verbundenheit zwischen Stadt und Land. Im Jubiläumsjahr „40 Jahre Landeshauptstadt St. Pölten“ erinnerte sie an die Entwicklung seit 1986 – vom Regierungsviertel über das Festspielhaus bis hin zum Ausbau als Hochschul- und Gesundheitsstandort. Die Entscheidung zur Landeshauptstadt sei „mutig, aber richtig“ gewesen und habe nicht nur St. Pölten, sondern auch die Regionen gestärkt.

Premiere bei der Ehrenbürgerschaft

Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) verwies darauf, dass seit dem Zweiten Weltkrieg nun insgesamt 19 Ehrenbürger ausgezeichnet wurden – mit Mikl-Leitner und Onodi erstmals zwei Frauen. Die Ehrung der Landeshauptfrau sei auch ein „Brückenschlag mit dem Land“, sagte Stadler und verwies auf gemeinsame Projekte wie das Universitätsklinikum.

Heidemaria Onodi nahm die Auszeichnung „mit Demut und Respekt“ entgegen und hob soziale Gerechtigkeit als Leitmotiv ihrer politischen Arbeit hervor. 

Bischof Alois Schwarz bezeichnete St. Pölten als Stadt, in der Menschen „mit großer Aufmerksamkeit füreinander da sind“ und in der es „sehr schön zu leben“ sei.

Polit-Prominenz im Rathaus

Ebenfalls bei der Feier gesichtet: Alt-Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP), Vizebürgermeister Michael Kögl (SPÖ), Stadtrat Florian Krumböck (ÖVP), Landesamtsdirektor Werner Trock und Stadtrat Klaus Otzelberger (FPÖ).

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