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Maibaum vor Amtssitz gefällt, Landeschefin Mikl-Leitner kontert

Nur kurz nach dem Aufstellen liegt die 25 Meter hohe Fichte in St. Pölten am Boden – Unbekannte sägten sie um.
Umgeschnittener Maibaum

Am Dienstag wurde er feierlich aufgestellt, nun liegt er flach: der Maibaum im St. Pöltner Regierungsviertel. Unbekannte hatten ihn in der Nacht auf den 1. Mai umgeschnitten – eine extrem gefährliche Aktion.

Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) wurde informiert, sie nahm es allerdings mit Humor. „Das Aufstellen war mustergültig – und die Bewachung klappt beim nächsten Mal sicherlich ebenso. Kopf hoch und danke für euer Engagement“, schreibt die Politikerin auf Instagram.

Umgeschnittener Maibaum

Gefährliche Aktion im Regierungsviertel

Spendiert wurde die 25 Meter hohe Fichte von der Marktgemeinde Asperhofen (Bezirk St. Pölten). Beim Aufstellen waren unter anderem Landesamtsdirektor Werner Trock, St. Pöltens Vizebürgermeister Florian Krumböck und Harald Lechner, Bürgermeister von Asperhofen, mit dabei.

Maibaumaufstellen in St. Pölten.

Da war noch alles gut: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Landesamtsdirektor-Stellvertreterin Verena Sonnleitner (links), Landesamtsdirektor Werner Trock, Bürgermeister Harald Lechner, Vizebürgermeisterin von Asperhofen, Christina Steinböck, Landhaus-Betriebsfeuerwehr-Kommandant Erich Schilcher und Vizebürgermeister Florian Krumböck (St. Pölten) auf dem Weg zum Maibaumaufstellen am 28. April.

Für die Bewachung des Maibaumes ist traditionell ist dafür die Gemeinde zuständig, die den Baum gespendet hat. Das ist allerdings unterblieben, wie Asperhofens Bürgermeister Harald Lechner eingesteht. Anzeige gegen die noch unbekannten Missetäter wird jedenfalls keine erstattet, man sehe das "locker", heißt es aus dem Büro der Landeshauptfrau.

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