"Meilenstein für Verkehrssicherheit": Neue Bahnunterführung in Lanzenkirchen
Der Startschuss für den Bau der neuen Bahnunterführung der Aspangbahn in Lanzenkirchen ist erfolgt. Bis Dezember 2027 soll das 7,1 Millionen Euro teure Projekt abgeschlossen sein.
Den offiziellen Spatenstich haben am 2. März Victoria Matzka-Hala, Regionalleiterin ÖBB-Infrastruktur AG, gemeinsam mit Nationalrat Thomas Elian (ÖVP), LAbg. Philipp Gerstenmayer (FPÖ), Bürgermeister Bernhard Karnthaler (ÖVP) und NÖ Straßenbaudirektor-Stv. Rainer Irschik vorgenommen.
Der Spatenstich für den Bau der Unterführung ist erfolgt
Neue Unterführung bringt mehr Sicherheit auf Schiene und Straße
Nach der Errichtung der neuen Unterführung wird die Eisenbahnkreuzung an der Hauptstraße der Geschichte angehören. "Dadurch wird auch das Risiko eines Unfalls zwischen Bahn und Straßenverkehrsteilnehmern gebannt. Zusätzlich zu diesem großen Sicherheitsgewinn wird die neue Unterführung auch den Verkehrsfluss für die Autofahrer erleichtern", hieß es im Zuge des Spatenstichs.
Wie Victoria Matzka-Hala von den ÖBB erklärt, würden Eisenbahnkreuzungen zu den sensibelsten Punkten im Verkehrssystem zählen. "Indem wir sie durch niveaufreie Lösungen ersetzen, steigern wir die Sicherheit maßgeblich und verbessern durch bauliche Maßnahmen die Qualität des Gesamtverkehrssystems nachhaltig. In Lanzenkirchen beseitigen wir mit der Errichtung einer modernen, zeitgemäßen Unterführung eine potenzielle Gefahrenquelle und erhöhen die Sicherheit."
Bürgermeister Bernhard Karnthaler: "Das ist das größte Sicherheitsprojekt, das wir in Lanzenkirchen je umgesetzt haben. Keine Bahnkreuzung mehr, klare Verkehrsführung und Vorteile für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer, das ist der entscheidende Punkt."
Das Projekt wird von den ÖBB in Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich und der Gemeinde Lanzenkirchen umgesetzt. 57 Prozent der Kosten tragen die ÖBB, das Land Niederösterreich übernimmt 33 Prozent der Kosten, die Marktgemeinde Lanzenkirchen 10 Prozent.
Beeinträchtigungen während Bauarbeiten
Die Arbeiten für die Unterführung werden bis Dezember 2027 abgeschlossen sein. Die Eisenbahnkreuzung ist während der Arbeiten von 13. März 2026 bis zur Verkehrsfreigabe der Unterführung gesperrt. Es besteht ein Umleitungskonzept.
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