Hoher Besuch in St. Pölten: Militärchef feiert runden Geburtstag

Brigadier Georg Härtinger feierte in der Hesserkaserne seinen 60. Geburtstag. Die Gratulantenschar war groß.
Mikl-Leitner Kasser Härtinger

Er hat in der Armee Karriere gemacht: Georg Härtinger, 1966 in St. Pölten geboren, durchlief im Bundesheer zahlreiche Stationen. 

Lange war der Niederösterreicher in der Garnison in Mautern stationiert, bis 2023 war er Kommandant des Stabsbataillons 3. Danach wechselte er kurzfristig ins Verteidigungsministerium, ehe er schließlich zum Militärkommandanten von Niederösterreich ernannt wurde.

Da der Militärchef eines Bundeslandes auch als oberster militärischer Repräsentant fungiert, war es keine Überraschung, dass sich zu seinem 60. Geburtstag eine große Gratulantenschar in der Hesserkaserne in St. Pölten einfand.

„Leitungsbereit“

ÖVP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte insbesondere Härtingers Einsatzbereitschaft und Besonnenheit in herausfordernden Zeiten: „Gerade jetzt braucht es Führungspersönlichkeiten wie dich – überlegt und entschlossen, leistungsbereit und konsequent.“

Zudem verwies sie auf die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen und erinnerte daran, dass sich auch bei großen Bewährungsproben wie dem Jahrhunderthochwasser gezeigt habe, wie unverzichtbar das Bundesheer für Niederösterreich sei.

Neben seinem beruflichen Engagement hob die Politikerin auch Härtingers starke familiäre Verwurzelung sowie seinen Einsatz im kommunalen und gesellschaftlichen Bereich hervor. „Bleib uns noch lange erhalten – als Militärkommandant, als Niederösterreicher und als Mensch“, so Mikl-Leitner.

Einsatzorganisationen gratulierten

Die Landespolitik war bei der Feier stark vertreten. ÖVP-Landesrat Anton Kasser wurde ebenso gesichtet wie SPÖ-Landesrätin Eva Prischl. Als Gratulant stellte sich auch der Zweite Landtagspräsident Gottfried Waldhäusl (FPÖ) ein.

Dass das Bundesheer regelmäßig mit anderen Organisationen zusammenarbeitet, zeigte sich auch an den weiteren Gästen. Landespolizeidirektor Franz Popp gratulierte Härtinger ebenso wie Stefan Pfandler, Leiter des Landeskriminalamtes Niederösterreich. 

Auch der frisch gebackene Kommandant der Feuerwehr St. Pölten, Mateusz Fryn, ließ es sich – wie viele weitere Vertreter von Einsatzorganisationen – nicht nehmen, auf den runden Geburtstag des Militärchefs anzustoßen.

Zu Gast war auch – wenn man so will – Härtingers oberster Vorgesetzter: Generalstabschef Rudolf Striedinger, der vermutlich noch heuer im September in Pension gehen wird. Striedinger ist dem Militärkommando Niederösterreich eng verbunden, da er selbst einst die Geschicke des Bundesheeres im größten Bundesland leitete, und reiste in die Landeshauptstadt, um seinem Kollegen zum 60er zu gratulieren.

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