© Stift Melk | B. Kobler Pimiskern

Chronik Niederösterreich
04/26/2021

Großes Service für die Orgel in der Stiftskirche in Melk

Nach 17 Jahren wurde das Instrument komplett zerlegt und wieder aufgebaut. Am 2. Mai sol die Orgel wieder erklingen.

Die vollmechanische Schleifladenorgel hat 3.553 Pfeifen, 45 Register für drei Manuale und Pedal. Errichtet wurde sie 1970 von Gregor Hradetzky. Nach 17 Jahren wurde nun wieder ein großes Service durchgeführt.

Von Anfang März bis Ende April dauerten die Arbeiten an, in den zwei Monaten wurde die Orgel komplett zerlegt und wieder aufgebaut. Jede Orgelpfeife musste entnommen, gereinigt und neu intoniert werden. Die größte Pfeife ist 5,20 Meter lang und wiegt 150 Kilo – um sie herauszuheben brauchte es acht Menschen. Das Team der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke führte die Arbeiten aus, ihnen wird seit vielen Jahren die Pflege der Orgel anvertraut.


 

Die jetzige Sanierung wurde auch deshalb notwendig, weil Restaurierungsarbeiten, die zuletzt drei Jahre an den Türmen und im mittleren Bereich der Westfassade stattfanden,­­­­ eine erhöhte Staubbelastung verursachten. Die Orgel, die sich auf der Westempore befindet, wurde sichtbar - vor allem durch Sandbestrahlungsarbeiten - in Mitleidenschaft gezogen.

Nach der Generalsanierung wird die Orgel in Melk voraussichtlich wieder ab 2. Mai erklingen und die Töne neu zum Leuchten bringen.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.