Großeinsatz der Feuerwehren bei Brand von Recyclingmaterial in NÖ
Das brennende Recyclingmaterial sorgte für eine mächtige Rauchsäule.
Brennendes Shreddermaterial in einem Metall-Recycling-Betrieb war der Grund für einen Großeinsatz der Feuerwehren im Bezirk Amstetten. Mit einem massiven Löscheinsatz konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf andere Bereiche des Betriebs ausbreitet.
Die zuständige Feuerwehr Niederhausleiten-Höfing wurde am Freitag gegen 16 Uhr zum Brandeinsatz im Betrieb Metran im Industriegebiet Heide zwischen Ulmerfeld-Hausmening und Kematen/Ybbs alarmiert. Über die Bezirksalarmzentrale wurde die hohe Alarmstufe B3 ausgerufen, womit insgesamt acht Feuerwehren aus der Region zur Bekämpfung des Feuers beordert wurden.
Schon bei der Anfahrt sei eine mächtige Rauchsäule weithin sichtbar gewesen, berichtete die Feuerwehr Niederhausleiten-Höfing. Das im Freien gelagerte Shreddermaterial war aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten. In dem Betrieb sind Brände, die oft durch Selbstentzündung entstanden sind, keine Seltenheit.
Mithilfe eines Baggers wurde das brennende Material zu, gezielten Löschen verteilt.
Um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern, habe man das betroffene Recyclingmaterial mittels Radlader und Bagger kontrolliert verteilt und so alle Glutnester ganz gezielt abgelöscht, heißt es im Feuerwehrbericht.
Koordiniertes Vorgehen
Durch das rasche und koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte und der Metran-Mitarbeiter konnte der Brand aber zügig unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden.
Die acht Wehren (FF Niederhausleiten-Höfing, FF Kematen/Ybbs, BTF Mondi Neusiedler GmbH, FF Aschbach-Markt, FF Allhartsberg, FF Amstetten, FF Kröllendorf-Wallmersdorf, FF Ulmerfeld-Hausmening) standen mit 15 Fahrzeugen sowie 86 Freiwilligen im Einsatz. Ebenso waren Rettung und Polizei am Einsatzort.
Einsatzende
Nach rund eineinhalb Stunden konnte „Brand aus“ gegeben werden und die eingesetzten Wehren rückten wieder in ihre Feuerwehrhäuser ein.
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