Großeinsatz bei Brand in Mehrparteienhaus in Krems - mehrere Verletzte
111 Feuerwehrleute standen in Krems beim Brand in einem Hochhaus im Einsatz.
Zahlreiche Mitglieder von Feuerwehr und Rettung sind in der Nacht auf Dienstag bei einem Brand in einem Mehrparteienhaus in Krems im Einsatz gestanden. Eine Person erlitt schwere Blessuren, berichtete Andreas Lachner-Zenker vom Roten Kreuz Niederösterreich der APA.
Feuerwehren und Rettungsdienste wurden zu Großeinsatz alarmiert.
Zahlreiche Bewohner, ein Hund und eine Katze wurden in Sicherheit gebracht, sagte Gernot Rohrhofer von der FF Krems.
111 Feuerwehrleute
Der Brand war in einer Wohnung in einer Wohnhausanlage mit 24 Wohnungen in der Wilheringstraße ausgebrochen, die Einsatzkräfte wurden kurz nach 0.30 Uhr alarmiert. 111 Feuerwehrmitglieder mit 27 Fahrzeugen rückten aus, beim Eintreffen der Helfer "drang dichter Rauch aus dem Gebäude", berichtete Rohrhofer. Zahlreiche Feuerwehren aus der Großregion wurden zum Einsatz alarmiert.
Beim Brandobjekt wurde eine große Rettungsaktion gestartet. Aus der Wohnung im Erdgeschoß schlugen die Flammen zuerst aus einem Fenster un dann ausch noch aus einem zweiten ins Freie. Die Hitze in den Räumen war enorm.
Stiegenhaus und Wohnräume wurden stark in Mitleidenschaft gezogen.
Bewohner wurden über Leitern und Hydraulik-Leitern evakuiert.
Löscharbeiten bei frostigen Temperaturen.
Zum Teil wurden die Bewohner mit Fluchthauben in Sicherheit gebracht, auch eine Drehleiter, ein Hubrettungsfahrzeug und Leitern kamen zum Einsatz. Ein Schwerverletzter wurde aus der betroffenen Wohnung gerettet und ins Spital transportiert.
Das Stiegenhaus wurde arg in Mitleidenschaft gezogen.
Laut Angaben der Feuerwehr griff das Feuer auf die Fassade und angrenzende Balkone über. Auch das Stiegenhaus wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Es ist stark verußt, Lichterschalter und und Elektrodosen schmolzen in der Hitze.
Verdacht auf Rauchgasvergiftung
Zudem wurden acht weitere Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt waren rund 40 Bewohner betroffen. Dutzende Personen wurden vom Roten Kreuz betreut, Notquartiere wurden organisiert.
Das Brandgut wurde aus der Wohnung gebracht und gelöscht. "Die Fassade wurde durch die Flammen schwer in Mitleidenschaft gezogen", berichtete Rohrhofer.
Das Inventar der Wohnung wurde von den Einsatzkräften ins Freie geräumt und gelöscht.
Die Löscharbeiten wurden bei Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt durchgeführt. Das Gebäude und der Kellerbereich mussten rauchfrei gemacht werden.
Brandursache unbekannt
Die Brandursache war vorerst unbekannt. Das Rote Kreuz war laut Lachner-Zenker mit rund 15 Einsatzautos, davon zwei Notarzteinsatzfahrzeugen, an Ort und Stelle. Auch Kriseninterventionsteams standen im Einsatz.
Kommentare