Gefäßchirurgie in NÖ: Mehr Präzision auf dem Operationstisch
Im Landesklinikum Baden wurde ein hochmoderner Operationssaal in Betrieb genommen. Die sogenannte Smart-OP-Einheit ist speziell auf die Anforderungen der Gefäßchirurgie ausgerichtet, erste Eingriffe sind ab Mitte Mai geplant.
Der neue OP verbindet digitale Technologien, moderne Bildgebung und vernetzte Systeme. Ziel ist es, komplexe Eingriffe präziser und sicherer durchführen zu können. Vor allem minimalinvasive Methoden sollen dadurch weiter verbessert werden – mit dem Effekt, dass Komplikationen reduziert und die Erholungszeiten für Patienten verkürzt werden.
„Der neue Operationssaal ermöglicht Eingriffe an Arterien und Venen am neuesten Stand der Technik und erhöht gleichzeitig die Sicherheit“, sagt Landesrat Anton Kasser (ÖVP).
Präzise Navigation
Im Zentrum der Anlage steht ein hochauflösendes Röntgengerät, ein sogenannter C-Bogen, der während der Operation Livebilder liefert. Diese können mit zuvor erstellten CT-Aufnahmen kombiniert werden. Laut Klinik ermöglicht diese sogenannte Bildfusion eine präzisere Navigation während des Eingriffs und reduziert gleichzeitig Strahlenbelastung und den Einsatz von Kontrastmitteln.
Mit der neuen Einheit sieht sich das Landesklinikum Baden-Mödling auf dem Weg, die Gefäßchirurgie in der Region weiter auszubauen. Langfristig könnte der Standort zu einem Schwerpunktzentrum in der Thermenregion werden.
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