Nora Katharina hatte es eilig: Geburt noch vor Fahrt ins Spital

rotes kreuz besuchte mutter im krankenhaus
Ein nächtlicher Rettungseinsatz in Prinzersdorf endete mit einer Geburt im Elternhaus.

Eigentlich sollte die Fahrt ins Krankenhaus erst der Auftakt zur Geburt sein. Doch für Nora Katharina ging alles ganz schnell: Sie kam noch zu Hause zur Welt – unterstützt von einem Team des Roten Kreuzes.

Am 2. Februar, kurz nach drei Uhr früh, wurde ein Rettungswagen aus Prinzersdorf (Bezirk St. Pölten) zu einer bevorstehenden Geburt alarmiert. Als die Sanitäter wenige Minuten später im Haus der werdenden Eltern eintrafen, war rasch klar, dass für einen Transport kaum mehr Zeit blieb. 

Die Presswehen hatten bereits eingesetzt. Wenig später war das Kind geboren – der erste Schrei hallte noch im Elternhaus.

Mutter und Kind sind wohlauf

Mutter und Neugeborene wurden anschließend ins Universitätsklinikum St. Pölten gebracht. Beide sind wohlauf und konnten das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen.

Für die beiden Sanitäter Andreas Hintermair und Bernhard Göls war der nächtliche Einsatz ein besonderer Moment. „Die Geburt verlief schnell und völlig unkompliziert“, berichten sie. Auch für erfahrene Rettungskräfte sei eine Geburt immer etwas Besonderes. „Zu solchen Einsätzen wird man nicht jeden Tag gerufen“, sagen die beiden.

Für Notfallsanitäter Hintermair war es bereits die zweite Geburt, die er außerhalb eines Kreißsaals begleiten durfte – eine weitere hatte er zuvor im Rettungswagen erlebt.

Nora Katharina ist das erste Kind von Anna und Georg Langer. Einige Tage nach dem Ereignis statteten die beiden Sanitäter der jungen Familie gemeinsam mit Bezirksstellenleiter Marco Willinger noch einen Besuch ab – diesmal ohne Blaulicht, dafür mit Glückwünschen.

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