Gasaustritt aus Handy-Akku: Ungewöhnlicher Einsatz in Ebreichsdorf

Feuerwehrauto steht vor einem Gebäude
Feuerwehr im Bezirk Baden musste wegen „Off-Gasing“ bei Mobiltelefon ausrücken. Verletzt wurde niemand.

Zu einem eher ungewöhnlichen Einsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr Ebreichsdorf am Dienstag alarmiert. In einem Mehrparteienhaus hatten Bewohner den Austritt von Gasen aus einem Handy-Akku gemeldet.

Gesundheitsgefährdung

Das Gerät zeigte Anzeichen von sogenanntem „Off-Gasing“. Dabei kommt es durch Überladung, Tiefentladung oder physische Beschädigungen zu einem Zusammenbruch der internen Akku-Struktur. In weiterer Folge können unterschiedliche Gase freigesetzt werden, darunter unter anderem Kohlendioxid, Kohlenmonoxid sowie weitere flüchtige organische Verbindungen, die bei Kontakt gesundheitsschädlich sein können.

Zwei Feuerwehrmänner mit einem Kübel in der der Hand

Das defekte Mobiltelefon wurde von der Feuerwehr entsorgt.

Der Handy-Besitzer hatte umsichtig reagiert und das betroffene Mobiltelefon bereits in einem Plastiksack mit Wasser gesichert, wodurch eine weitere Gefährdung verhindert werden konnte, wie die Feuerwehr berichtet.

Ordnungsgemäß entsorgt

Man übernahm das Gerät, sicherte es fachgerecht und brachte den Akku anschließend zur ordnungsgemäßen Entsorgung auf den Bauhof. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden.

"Der Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig ein vorsichtiger Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus ist, insbesondere bei sichtbaren Schäden oder ungewöhnlicher Wärmeentwicklung", warnt man seitens der FF Ebreichsdorf.

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