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„Klarheit vor Harmonie“: Weggefährten packten über Georg Schicker aus

Der Kommandantentag im Bezirk Gänserndorf war geprägt von Abschieden: Der ehemalige Bezirkskommandant Georg Schicker wurde vielfach gelobt.
Georg Schicker

Die Kommandantentagung des Bezirks Gänserndorf war geprägt von einigen Höhepunkten. Zum einen wurden, wie berichtet, die Waldfachpläne an die Gemeinden übergeben. Diese Pläne erleichtern das Arbeiten in der Katastrophe und wurden in weniger als einem Jahr mit vollem Einsatz von Reinhard Schuller erstellt.

Einer, der an diesem Abend ebenso gefeiert wurde, wie Reinhard Schuller und die Waldfachpläne, war Georg Schicker. Zwei Jahrzehnte gab er im Feuerwehrwesen im Bezirk den Ton an. Die Führung hat Schicker, der heuer 61 wird, im Februar an Markus Unger übergeben. „Er hat sein Leben der Feuerwehr verschrieben, sie mit Mut und Herzblut geführt, aber immer menschlich und sich treu bleibend“, beschrieb Bezirkshauptfrau Claudia Pfeiler-Blach, wie sie Schicker kennenlernte.

„Du hast das Unmögliche möglich gemacht“

„Er hat mir gezeigt, dass man nicht immer Everybodys Darling sein muss“, schildert Landtagsabgeordneter René Lobner, was er von Schicker im Laufe der Jahre gelernt hat. „Ein Anruf hat genügt. Du warst da und hast das Unmögliche möglich gemacht“, ist der Gänserndorfer Bürgermeister dankbar.

Bezirksfeuerwehrtag Gänserndorf

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"Nach uns kommt keiner mehr", ist ein Satz, den Schicker seinem Nachfolger Markus Unger mitgegeben hat. In seinen vier Funktionsperioden als Bezirksfeuerwehrkommandant habe Schicker die Feuerwehr im Bezirk "geprägt, aktiv gestaltet, entwickelt, aufgebaut und verändert wie kein anderer", so Unger.

Georg Schicker: Immer streitbar, aber reflektiert

Während andere noch diskutiert haben, habe Schicker längst alles erledigt, weil er einer ist, der Verantwortung übernimmt und selbst anpackt. "Du warst immer der Lauteste im Raum, wenn Klarheit und Führung gebraucht waren", erinnert sich Unger, der ebenso das Durchhaltevermögen seines Vorgängers ansprach; andere nannten diese Eigenschaft an diesem Abend auch stur - aber mit einem Augenzwinkern. 

Auch wenn der ehemalige Chef der Bezirksfeuerwehr laut und streitbar war, so war er stets reflektiert und hat überlegt, wie man etwas besser machen kann. "Klarheit vor Harmonie", fasste es ein Gast zusammen.

Robert Jobst war Schickers Stellvertreter im Bezirk. Seine Hauptaufgabe: "Ich bin im Bezirk immer hinter ihm nach und hab' die Trümmer gekittet, wenn er gewütet hat, wie ein Elefant im Porzellan-Laden", berichtet er mit einem Schmunzeln, denn eines sagt er auch: "Eine bessere Zusammenarbeit hätt ich mir nicht wünschen können". Für sein Engagement und Herzblut darf Schicker nun den Titel Ehrenoberbrandrat tragen.

Markus Unger Wolfgang Merkatz

Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Wolfgang Merkatz wurde mit der Florianiplakette ausgezeichnet - der höchsten Ehrung für jemanden außerhalb der Feuerwehr.

Höchste Auszeichnung für Wolfgang Merkatz

Bei der Kommandantentagung in Orth an der Donau wurde auch einer vor den Vorhang geholt, der kein Feuerwehrmann ist: Wolfgang Merkatz. Der Stellvertreter der Bezirkshauptfrau erhielt die höchste Auszeichnung, die ein Zivilist von der Feuerwehr bekommen kann, die Florianiplakette. In launiger Manier erzählte Merkatz, was ihn mit der Feuerwehr verbindet.

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