Brückenneubau in Gänserndorf bringt monatelange Sperre
Die Dr.-Wilhelm-Exner-Brücke über der Nordbahn in Gänserndorf wird abgerissen und wieder aufgebaut. Dafür haben die Firmen nur zwölf Nächte Zeit.
Ab 6. Juli ist es soweit: Der Neubau der Dr.-Wilhelm-Exner-Brücke über die Nordbahn auf der L 3035 in Gänserndorf beginnt.
Das Bauwerk muss umfassend erneuert werden, weil es nicht mehr den technischen Anforderungen entspricht. Die Brücke wurde im Jahr 1947 errichtet und verbindet die Eichamtstraße mit der Weikendorfer Straße. 1998 wurde die Brücke verbreitert.
Durch den Neubau kann die Durchfahrtshöhe über den Gleisen erhöht werden, wodurch die Brücke künftig den aktuellen Standards entspricht, lässt die Stadtgemeinde in einer Aussendung wissen. Das südliche Widerlager bleibt erhalten und wird angepasst, der Mittelpfeiler sowie das nördliche Widerlager werden abgetragen und neu errichtet.
Nur zwölf Nächte für Abbruch und Neubau
Die Arbeiten stellen die ausführenden Firmen vor besondere Herausforderungen: Da Arbeiten direkt über den Bahngleisen nur während nächtlicher Sperren beider Gleise möglich sind und der Platz zwischen den beiden Kreisverkehren sehr begrenzt ist, stehen für den Abbruch und den Neubau insgesamt nur zwölf Nächte zur Verfügung.
So wird der Verkehr während der monatelangen Totalsperre umgeleitet.
Für die Dauer der Bauarbeiten wird die L 3035 zwischen den beiden Kreisverkehren nördlich und südlich der Bahnbrücke von 6. Juli bis voraussichtlich 23. November 2026 vollständig gesperrt. Die beiden Kreisverkehre bleiben jedoch weiterhin passierbar.
Kino-Steg als Ausweichroute für Fußgänger und Radfahrer
Der Geh- und Radverkehr wird während der Bauzeit über den Kino-Steg umgeleitet. Für den motorisierten Verkehr erfolgt die Umleitung über die B 220/Hauptstraße.
Im öffentlichen Verkehr kommt es während der Bauzeit ebenfalls zu Anpassungen: Betroffen sind die Buslinien 105, 521, 524, 525, 526, 528, 531, 534, 536, 537, 545, 546 und 551 auf der Südseite des Bahnhofs. Die Busse werden über eine Ausweichroute geführt, um den Fahrbetrieb aufrechtzuerhalten. Dafür werden in der Lagerhausstraße zusätzliche Haltestellen eingerichtet.
Haltestellen werden weiterhin angefahren
Trotz der geänderten Linienführung bleiben die gewohnten Verbindungen bestehen und alle bisherigen Haltestellen können weiterhin bedient werden. Fahrgäste werden gebeten, auf die vor Ort angebrachten Informationen sowie die aktuellen Fahrpläne zu achten.
Die Fertigstellung der Arbeiten soll mit Dezember 2026 erfolgen.
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