Öl-Alarm auf der Donau: Großeinsatz der Feuerwehren im Strudengau
Die Einsatzkräfte errichteten Ölsperren.
Ein Ölfilm auf der Donau hat am Donnerstag die Feuerwehren im Strudengau bei Grein (Bezirk Perg) gefordert. Mehrere Ölsperren wurden auf dem Fluss errichtet, mittels Drohnen versuchte man, sich aus der Luft ein Lagebild zu machen, berichtete das Bezirksfeuerwehrkommando Perg. Die Ursache der Verschmutzung war noch Gegenstand von Ermittlungen.
Nach dem Schiff, das die Verschmutzung verursacht habe, werde noch gesucht, hieß es Donnerstagnachmittag bei der Landespolizeidirektion Niederösterreich.
Spaziergänger schlug Alarm
Ein Spaziergänger hatte am späten Vormittag einen größeren Ölfilm im Bereich des Greiner Hafens gemeldet. Spezialkräfte der Feuerwehren Hütting (Mitterkirchen im Machland) und Mauthausen errichteten Ölsperren, auch auf der gegenüberliegenden niederösterreichischen Uferseite gab es einen größeren Feuerwehreinsatz, um eine weitere Ausbreitung des Öls zu verhindern. Dort rückten die Feuerwehren Ardagger Markt, Stephanshart, Kollmitzberg und Neustadtl zum Einsatz aus.
Massiver Ölsee trieb auf der Donau flussabwärts.
"Ein hoher Materialaufwand ist notwendig bei so viel Öl im Wasser, um eine Gefahr für die Umwelt so gering wie möglich zu halten", so Einsatzleiter Klaus Kurzbauer. In enger Abstimmung mit den Sachverständigen der Bezirkshauptmannschaften Perg in Oberösterreich und Amstetten in Niederösterreich seien Maßnahmen zur Eindämmung und Beseitigung der Verunreinigung gesetzt worden.
Kurzbauer rechnete am Donnerstagnachmittag allerdings damit, dass der Einsatz noch länger dauern wird, da immer noch Öl nachfloss.
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