Spezialtraining: Kremser Feuerwehren bereiten sich auf Eisrettungen vor

Der heurige Winter machte die Übungen zur Eisrettung möglich. Mehrere Feuerwehren im Bezirk lernten für den Ernstfall.
Zwei Feuerwehrmänner ziehen eine Person aus dem Eis.

Auf zugefrorenen Gewässern in Niederösterreich konnten die Einsatzkräfte des Tauchzuges Nord des Sonderdienstes Tauchdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes in diesem Winter praxisnahe Übungen zur Eisrettung durchführen. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Krems, Mautern, Albrechtsberg und Groß Gerungs wurden dabei verschiedene Rettungsszenarien trainiert, wie das Bezirksfeuerwehrkommando Krems berichtet.

In Albrechtsberg fand die Übung im Rahmen einer Winterschulung des Unterabschnittes gemeinsam mit den Feuerwehren Els, Marbach und Albrechtsberg statt. Den Auftakt bildete ein Impulsvortrag, in dem unter anderem der Aufbau von Eisschichten, Möglichkeiten zur Selbstrettung bei einem Eiseinbruch sowie die körperlichen Reaktionen auf extreme Kälte thematisiert wurden. Anschließend wurden die Eisflächen genau analysiert.

Erfahrungen für den Ernstfall

In den praktischen Übungen konnten die Feuerwehrmitglieder in sicherer Umgebung verschiedene Rettungsmethoden erproben. Mit Unterstützung von Tauchern gelangten sie zu "eingebrochenen" Personen auf dem Eis und übten die Rettung aus dem Wasser.

Die Übungen boten den Teilnehmern Erfahrungen für den Ernstfall. Der Tauchzug Nord bedankt sich für die rege Beteiligung und das große Engagement aller Beteiligten.

Die Feuerwehr weist eindringlich darauf hin: Auch wenn das Eis scheinbar tragfähig ist, sollte niemand ungeprüft zugefrorene Gewässer betreten. Nur Flächen, die behördlich freigegeben sind, dürfen betreten werden.

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