Ecoplus: 69 neue Firmen in NÖ angesiedelt, 450 Projekte in Bearbeitung
Insgesamt 69 Betriebsansiedlungen und Standorterweiterungen hat die niederösterreichische Wirtschaftsagentur Ecoplus im Vorjahr begleitet, wie Geschäftsführer Helmut Miernicki berichtet. Man habe dadurch 401 Arbeitsplätze im Land geschaffen oder gesichert. Mehr als 450 weitere Ansiedlungsprojekte befinden sich außerdem aktuell in Bearbeitung.
Beispiele: Die NÖM AG errichtet in Baden ein vollautomatisches Versandlager. Steyr Automotive und Laimer Nutzfahrzeuge bauen in Korneuburg eine moderne Werkstatthalle, die ab Jänner 2026 als zentrale Serviceeinrichtung für Aufbauten zur Abfallsammlung und Straßenreinigung dient. In Neu-Thurnsdorf bei St. Valentin entsteht für die Ebersteiner GmbH ein neuer Betriebsstandort. Das Unternehmen ist auf Großzeltverleih und Eventbetreuung spezialisiert.
Einige der Ansiedlungsprojekte entfallen auf die 16 von Ecoplus betreuten Wirtschaftsparks: So entsteht beispielsweise im IZ NÖ-Süd ein neuer Stützpunkt der Johanniter und des Unternehmens Rite-Hite – führend in den Bereichen Verladetechnik, Industrietore, Sicherheitsbarrieren sowie Lösungen zur Steigerung von Sicherheit und Energieeffizienz.
Auch der Ecoplus- Wirtschaftspark Schrems wächst: Mit der Medibox Apotheke KG und der Fensterbauer Vertriebs GmbH kommen zwei neue Betriebe hinzu.
Über 1.000 Unternehmen
In den Wirtschaftsparks sind aktuell 1.075 nationale und internationale Unternehmen mit rund 24.990 Mitarbeitern tätig. „Entscheidend ist, Rahmenbedingungen bereitzustellen, die Unternehmen Planungssicherheit und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bieten“, so Miernicki. „Einen besonderen Fokus legen wir auf die Nutzung von Brachflächen sowie auf Mobilisierung von Widmungsreserven, um Unternehmen Standorte anbieten zu können.“
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner dankt: „Unternehmen investieren langfristig. Jede umgesetzte Ansiedlung stärkt die wirtschaftliche Struktur vor Ort und unterstützt die regionale Entwicklung. Damit entstehen neue Chancen für Gemeinden, Unternehmen und die Bevölkerung.“
Kommentare