Autos dürfen Donaubrücke Stein-Mautern nicht mehr befahren

Das sanierungsbedürftige Bauwerk darf nur noch zu Fuß, per Rad oder von landwirtschaftlichen Verkehrsmitteln genutzt werden.
Eine grüne Stahlbrücke führt über einen breiten Fluss, im Hintergrund liegen Häuser und bewaldete Hügel.

Aus statischen Gründen muss die Fahrbahnbreite der rund 130 Jahre alten Donaubrücke Stein-Mautern verengt werden. Das hat die halbjährliche Überprüfung des Bauwerks ergeben, wie es in einer Aussendung von Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) heißt. Die Strecke könne weiterhin genutzt werden, allerdings nur noch zu Fuß, auf dem Fahrrad oder von landwirtschaftlichen Maschinen mit einem Maximalgewicht von fünf Tonnen.

An wesentlichen Bauteilen seien deutliche Schäden festgestellt worden, so Herbert Pommer, Zivilingenieur für Bauwesen. Fortgeschrittene Korrosion und Materialverlust zählen zu den zentralen Auslösern. Daher müsse die Verkehrslast deutlich reduziert, die Fahrbahnbreite eingeschränkt und der Gehweg gesperrt werden. 

Ein Querschnitt der Brücke mit den eingezeichneten Erneuerungen.

Mehrere Anpassungen für den Verkehr auf der Donaubrücke sind geplant.

Künftig wird die Brücke einstreifig geführt und der Verkehr durch eine Ampel mit Rot- und Gelblicht geregelt. Autos können auf die St. Pöltner Brücke ausweichen, was einem Umweg von rund 3,7 Kilometern entspreche. Ob Motorräder und Mopeds ebenfalls ausweichen müssen, wird noch abgeklärt.

Übergangslösung bis zur Ersatzbrücke

In den kommenden vier Wochen soll die Signalanlage samt Anpassung der Fahrbahn eingerichtet werden. Laut Landbauer handle es sich um eine "notwendige Übergangslösung bis zur geplanten Fertigstellung der Ersatzbrücke." Derzeit läuft die Ausschreibung für die Errichtung des Bauwerks. 

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