Stein-Mautern: Bau der Behelfsbrücke soll 2027 beginnen

Eine grüne Stahlbrücke überspannt einen Fluss unter einem bewölkten Himmel.
Der Zeitplan für die Behelfsbrücke in Stein-Mautern steht fest. Baubeginn ist für 2027 geplant, die Verkehrsfreigabe soll 2028 erfolgen.

Zusammenfassung

  • Baubeginn für die Behelfsbrücke ist 2027, Verkehrsfreigabe 2028, Investitionsvolumen 35 Millionen Euro.
  • Die Sanierung erfolgt in zwei Projektteilen: Bau einer Umleitungsstrecke mit Behelfsbrücke und Erneuerung der Flusspfeiler, danach Generalsanierung der Bestandsbrücke.
  • Mit der Behelfsbrücke bleibt die Verkehrsverbindung während der Sanierung aufrechterhalten, was Planungssicherheit für die Region schafft.

Der Zeitplan für die Errichtung einer Behelfsbrücke während der Sanierung der Donaubrücke Stein-Mautern steht.

Wann ist Baubeginn?

Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, die Verkehrsfreigabe soll 2028 erfolgen, hieß es am Samstag seitens des Landes in einer Aussendung. Investiert werden rund 35 Millionen Euro.

Die Hauptarbeiten zur Generalsanierung der Bestandsbrücke können erst nach Inbetriebnahme der Umleitungsstrecke beginnen, wurde betont.

Trotz laufender Instandsetzungsmaßnahmen sei die Donaubrücke im Bezirk Krems-Land "in einem sehr schlechten Gesamtzustand", wurde in der Aussendung hervorgestrichen.

Der Ablauf der Sanierung

Um die Verkehrsverbindung über die Donau während der Baumaßnahmen aufrechterhalten zu können, wird die Sanierung nun in zwei Projektteilen umgesetzt.

Im ersten Part wird eine Umleitungsstrecke mit der Behelfsbrücke über die Donau errichtet. Zudem werden die Flusspfeiler der Bestandsbrücke erneuert. Die Ausschreibung für diese Bauphase ist für Mitte 2026 vorgesehen.

Der Baustart wird Mitte 2027 erwartet, die Verkehrsfreigabe der Behelfsbrücke erfolgt laut Plan 14 Monate später.

Wie der Ersatzbau abläuft

Für die Errichtung der Ersatzbrücke sind zwei zusätzliche Widerlager auf den Seiten Stein und Mautern sowie drei Strompfeiler in der Donau notwendig. Erst nach Inbetriebnahme der Umleitungsstrecke können die Arbeiten zum Ausschwimmen der bestehenden Tragwerke und damit die Hauptbautätigkeiten zur Generalsanierung der Bestandsbrücke beginnen, wurde festgehalten.

"Mit dem Zeitplan für die Behelfsbrücke gibt es nun Gewissheit für die Menschen, die Betriebe, die Landwirte und die Gemeinden der Region: Wir sorgen dafür, dass der Verkehr auch während der Sanierung aufrechterhalten bleibt", sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP).

Auch Landesvize Udo Landbauer (FPÖ) sprach in der Aussendung von "Planungssicherheit": "Mit der Behelfsbrücke schaffen wir eine sichere und verlässliche Donauquerung für die Phase der Generalinstandsetzung der denkmalgeschützten Bestandsbrücke."

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